31. März - Damenkegeln

Gaudi-Damenkegeln Beim Gaudi- Damenkegeln am 31. März 2006 hatte ich mal ein ganz andere Idee, nämlich ein Quizkegeln ( Fragen und Antworten ) zu organisieren. Mittels Spielkarten ( rote und schwarze Farbe ) wurden zwei Gruppen gewählt. Diese traten gegeneinander an. Zuerst stellte ich die " Fragen", dann mußten die Damen kegeln. Wer mehr Holz hatte, durfte die " Frage " beantworten. Wenn diese richtig geantwortet hatte, bekam diese 10 Punkte. War die Antwort falsch, so durfte die gegnerische Person das richtige Wort sagen. Aber diese bekam nur 5 Punkte. Wußte keiner die Antwort, so kamen die nächsten Damen dran. Allerdings mit der gleichen Fragen wie die Vorgängerinnen. Wer beim Kegeln einen Fehlwurf machte, bekam ganz andere Punkte: einen Strich beim " Galgenspiel ". So mußte man ziemlich aufpassen, daß man nicht soviele Fehlwürfe machte. Es wurde solange gespielt, bis ein Männchen hing. Bei den Fragen waren alle Spielerinnen sehr konzentriert, alle wollten die richtige Antwort sagen.

 Zum Schluß mußte die Siegergruppe den Verlierergruppe als " Trost " einen Likor spendieren. Dieses andere Damenkegeln hat allen sehr gut gefallen, es war eine lustige Stimmung. Ich möchte mich bei allen für die zahlreiche Beteiligung bedanken!

TOI TOI TOI
 
Bericht von Andrea Rieser

13. Mai - Muttertagsausflug

Schlossgarten spazieren  Die Überraschungsfahrt am 13. Mai 2006 ging diesmal nach Salzburg. Zuerst schauten wir in Schleedorf den Käsehof an. Dort wurde uns erklärt wie Käse hergestellt wird, anschließend durften wir selber käsen und diesen Käse mit nach Hause nehmen. Außerdem bekamen wir noch ein Diplom und eine Plüschkuh als Überraschung. Das Mittagessen fand im Käsehof statt. Nun ging die Fahrt weiter zum Schloß Hellbrunn . Es ist sehr bekannt durch seine Wasserspiele. Die einstündige Führung war sehr lustig, wir wurden teilweise mit Wasser bespritzt. Wir haben sehr viel gelacht. Zum Schluß konnte jeder machen was er wollte. Kaffee trinken, durch den Schlossgarten spazieren oder das Schloß besichtigen. Anschließend ging es wieder heim nach Tirol. Alle waren ganz begeistert. Wir werden noch lange an diesen Tag denken.

09. September - Erntedankfest

im Foto: Team von Trachtenverein  Diesmal feierten wir im September statt im Oktober ein Erntedankfest. Aus diesem Grund veranstaltet der Sportverein zum 60 Jahre Bestand eine Jubiläumsfeier im Oktober. Die Vorstände vom Gl-Verein IBK hatten schon einige Bedenken, dass am 09.09. bei einem so besonderen Fest wenig Personen kommen würden, weil zur gleichen Zeit ca. 18 Tiroler Gehörlose eine Pilgerfahrt nach ASSISI machen und 9 Tiroler Gehörlose Stockschiess-Sportler in der STMK bei der Österreichischen Meisterschaft sind.

 Bei der Messe um 14 Uhr war ich überrascht, dass der Kirchensaal ganz locker voll war. Die Predigt hielt Herr Pater Otto und Dolmetscherin war Heidi Amann. Um ca. 16 Uhr fanden wie immer die vielen Ansprachen statt. Ganz besonders schön war, dass die gehörlose Trachtengruppe 5 Auftritte tanzten. Herr Christian Kapeller hat sich ein Schätzspiel ausgedacht. Also er hängte ein Holzbrett mit vielen Nägeln an die Wand, aus einer kleinen Entfernung mussten wir die die Nägel zählen. Am Abend bekamen die Gewinner einen netten Obstkorb und für die Kinder gab es einen Süßigkeitenkorb. Es war eine ganz nette und sehr schöne Feier.



Die Gewinner vom Schätzspiel


KINDER

1. Sarah Grünanger  2. Isabella Sporer  3. Lena Federer

ERWACHSENE

1. Irmi Hammer  2. Andrea Novotny  3. Harald Steib  4. Hermann Paris  

Bericht von Irmi Hammer

14. Oktober - Gut Aiderbichl und Bad Reichenhall

Herbstausflug bei Gut Aiderbichl und Bad Reichenhalle  Mit einer tollen Idee von unserer Reiseleiterin Frau Daniela Karpitschka vom Gehörlosenverein Innsbruck starteten wir einen Vereinsausflug nach Bad Reichenhall und Gut Aiderbichl. Am 14. Oktober ging es schon zeitig in der Früh mit zwei Bussen der Firma Stoll aus Söll, 74 motivierten Gehörlosen sowie unseren zwei Dolmetscherinnen Sabine Egg und Simone Dietl los. Ganz pünktlich starteten wir, und die Gehörlosen wurden in Innsbruck und unterwegs in Hall, Schwaz und Wörgl abgeholt. Trotz Regen und Nebel hatten wir alle gute Laune. Speziell, als wir dann an der Salzburger Grenze Pause machten um zu frühstücken. Dann ging es weiter nach Bad Reichenhall wo ein kräftiges Mittagessen auf uns wartete. In der Nähe von Henndorf am Wallersee machten wir es uns gemütlich um zu plaudern. Aber wir konnten ja nicht nur Essen, Trinken und Plaudern.

 Auch wenn es sehr fein war, ging es weiter nach Gut Aiderbichl/Salzburg, wo dann auch endlich die Sonne herauskam um uns zu wärmen. Die gutgelaunten Gehörlosen besichtigten das Gut Aiderbichl und bekamen eine 45 Minuten lange Führung durch das interessante Anwesen. Michael Aufhauser, der Besitzer dieses Guts, hat es im Jahr 2000 eröffnet. Gut Aiderbichl ist ein Gut, auf dem sich Menschen und Tiere gleichermaßen wohl fühlen. Wir konnten die Tiere streicheln und hautnah erleben. Auf Gut Aiderbichl leben nur kranke Tiere, die vor dem Schlachthof gerettet wurden und nun auf dem Gut ein neues zu Hause bekommen. Besonders beeindruckte uns auch der Einsatz der Dolmetscherinnen Sabine und Simone, die sich ohne Furcht und sehr mutig sogar in die Gehege der Tiere und auf die Zäune trauten.

Und das, obwohl sich ein Zuchtbulle mit einer Schulterhöhe von 1,95 Metern Sabine ganz genau aus der Nähe anschauen wollte. Aber vielleicht wollte er auch nur Freundschaft schließen mit den Zuschauern. Und so gingen sie mitten ins Gehege der Tiere um von allen Gehörlosen gut gesehen zu werden. Nach dieser aufregenden Begegnung mit den Tieren fuhren wir weiter in die Salz – und Gesundheitsstadt Bad Reichenhall. Hier stärkten wir uns mit einer heißen Tasse Kaffee, bis es dann weiter nach Lofer über Söll heimwärts nach Innsbruck ging. Wir nahmen viele schöne Erinnerungen von diesem Ausflug mit nach Hause. Wir danken der Reiseleiterin Daniela Karpitschka für Ihre Mühe, diesen unvergesslichen Ausflug zu organisieren. Ebenso geht ein Dankeschön an die mutige Sabine Egg und Simone Dietl für die furchtlose Dolmetschung dieses Tages.

Bericht von Gerlinde Paris

24. November - Basteln im GL-Zentrum

Basteln Advent Gestaltung  Am Freitag, den 24. November 2006 trafen sich 9 Damen zum Adventkranzbasteln im Haus der Tiroler Gehörlosen. Alle mussten einen fertig gebundenen Kranz mitbringen. Einige machten die Kränze zuhause mit Tannenzweigen, Blätter und Efeu. Andere kauften sich einen im Blumengeschäft. Jeder gestaltete seinen Kranz nach seinen Ideen. Dekoriert wurde mit Maschen, Orangenscheiben, Sterne, Ketten, Zimtstangen und Äpfel. Natürlich dürften die 4 Kerzen nicht fehlen. Alle Kränze sind wunderschön geworden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, Dani hat uns mit ihren Ideen und Tipps sehr geholfen. Zum Schluss spendierte der Gehörlosenverein Innsbruck allen Glühwein, Saft und Kekse. Von Frau Böhm bekamen wir noch gebratene Kastanien. Vielen Dank! Es war ein gemütlicher Nachmittag!

Bericht von Andrea Verdross

16. Dezember - Zahlschein - die Weihnachtsgeschichte

Zahlschein - die Weihnachtsgeschichte  Der bescheidene Herr Weber sitzt in der gemütlichen Stube und hat viel Post erhalten, vor allem Zahlscheine. Der Mann regt sich auf, denn ausgerechnet vor Weihnachten soll er so viel spenden. Er spendet ein paar Mal 10 €. Es ist auch ein Brief vom Finanzamt wegen seinem Jahresausgleich dabei. Er muss 1000 € nachzahlen. Das ist einfach zuviel! Die Zeit wird nun sehr knapp, weil die Bank bald zusperrt. Also muss er ganz eilig die Zahlscheine ausfüllen und zur Bank bringen. Später, als der Mann von seinem 2-tägigen Aufenthalt von seiner Schwester zurückkommt, nimmt er die Post mit in die Stube. Zwischen lästiger Werbung sieht Herr Weber wieder einen Brief vom Finanzamt und er hofft, dass er Geld zurückbekommt. Aber im Brief vom Finanzamt steht, dass er nur 10 € statt 1000€ bezahlt hat. Der Mann ist außer sich vor Wut. Er will Beweise und sucht die Rechungsbelege. Dann bemerkt er, dass er dem Kinderdorf 1000 € anstatt 10 € gespendet hat.

Herr Weber muss nun die restlichen 990 € für das Finanzamt aus seinem Sparbuch nehmen. Dann geht Herr Weber zum Kinderdorf und möchte die 990€ zurückholen. Er kommt in die Stube, in der sich die Kinder und die Kinderdorf-Mutter beschäftigen, und will den Zahlschein zeigen um den Irrtum zu melden. Aber die Kinderdorf-Mutter hat soviel zu tun und erzählt ihm, dass soeben ein Mädchen neu gekommen ist, weil ihre Eltern zu arm sind, um essen zu kaufen. Und ausgerechnet vor Weihnachten ist das Mädchen gekommen. Als die Kinderdorf-Mutter bemerkt, dass der Mann der Herr Weber ist, bedanken sie und die Kinder sich für seine Spende. Der Mann schafft es nicht den Zahlschein zu zeigen. Als die Kinder dem Mann eine Orange geben, erinnert er sich an seine Kindheit und beginnt eine Geschichte über diese Orange zu erzählen. Herr Weber traut sich nicht zu sagen, dass die Spende ein Irrtum ist, denn die Kinder tun ihm leid. Zum Schluss singen die Kinder „Stille Nacht, heilige Nacht…“ für Herrn Weber.

Regie: Irmgard Hammer
Herr Weber: Günther Schwab
Kinderdorf-Mutter: Gerlinde Paris
Kinder: Melanie & Julia Podesser, Isabella & Adriane Sporer, Sarah Grünanger, Nina Novotny und Julia Verdroß
Engelkinder: Anna Riedl, Nicole Schwab und Nina Novotny