31. Jänner - Familienfasching

Familienfasching  Auch heuer veranstaltete der Gehörlosenverein Innsbruck und der Gehörlosen-Sportverein von Tirol eine Faschingsfeier im Gehörlosenzentrum. Da aus organisatorischen Gründen der traditionelle Faschingsball ausgefallen war, fand heuer nur am 31. Jänner 2009 ein Familienfaschingsfest für Jung und Alt statt. Mitarbeiter vom Gehörlosenverein und Sportverein halfen bei der Organisation und Vorbereitung. Somit konnte ein tolles Fest für die Kinder am Nachmittag und auch ein lustiges für die Größeren veranstaltet werden. Bereits um 15 Uhr trudelten die ersten Gäste ein. Alle Kinder kamen in den verschiedensten Faschingskostümen. Anfangs konnten sie selbst gebastelte Papiertaschen bemalen und ihre Namen draufschreiben. In diese konnten sie dann ihre vielen Preise sammeln. Wir (Daniela, Andrea, Viola und Melanie) machten viele verschiedene Spiele: Sesseltanz, Hindernislauf mit Kartoffeln, Memory, WC-Papierrollenspiel, Schachtelspiel, Schwedenbombenwettessen, Luftballontanz…..wobei Sesseltanz und Memory die Renner bei den Kids waren. Bei einigen Spielen konnten wir auch die „Älteren“ dazu animieren mitzumachen. Es war sehr lustig. In einer Spielpause bekamen alle Kinder einen Faschingskrapfen von den Vereinen spendiert!

 Natürlich wurden auch zahlreiche Fotos geschossen! Michael Schleich dachte sich einige Spiele für die größeren Besucher aus: Quiz, Puddingspiel, Schwedenbomben, Ruck-Zuck, Hosen-Anzieh-Wettspiel, Luftballon-Zerplatzspiel, Memory…. Auch sie bekamen leckere kleine Preise als Belohnung geschenkt! Es gab viel zu lachen und alle hatten viel Spaß. Es wurde noch bis in die frühen Morgenstunden an der kleinen Bar gefeiert! Weiters wurden auch Preise für die schönsten Kostüme vergeben:
Kategorie „Paare“

1. Platz: Andrea und Julia Verdross – Pinotclown
2. Platz: Ernst und Antonia Schmid - Piraten

Kategorie „Einzel“

1. Platz: Angelika Slamik – Spinnenfrau
2. Platz: Günther Schwab – Vogelscheuche
3. Platz: Christian Kapeller – falscher Müller
4. Platz: Harald Steib –Aladin

Alles in allem war es ein gelungenes Fest. Alt und Jung hatten ihren Spaß! Danke an alle, die bei den Vorbereitungen geholfen und bei der Faschingsfeier mitgearbeitet haben!

Bericht von Melanie Schmid

24. Februar - Faschingsdienstag - Faschingsausklang 2009

Faschingskehraus Faschingskehraus der Trachtengruppe der Gehörlosen. Am Faschingsdienstag, den 24.2.2009, veranstalteten wir – die Trachtengruppe der Gehörlosen – einen Faschingskehraus im Innsbrucker Gehörlosenzentrum. Interessante und lustige (aber leider wenige) Maskierte fanden sich ein. Auch zwei „Pinguine“ beehrten uns. Lange rätselten wir, wer denn diese Pinguine waren. Getränke konnten sie nur mit Strohhalm konsumieren, Essen war mit den Masken leider nicht möglich. Da aber die Pinguine immer hungriger wurden und wir einfach nicht draufkamen, wer sich darunter versteckte, lüfteten sie um 21.30 Uhr das Geheimnis – groß war die Überraschung und unsere Freude, als wir unseren Vortänzer Gebhard Garber und dessen Freundin Sandra erkannten! Es gab auch eine kleine Tombola – die Lose gingen weg wie warme Semmeln. Bei Musik und einigen lustigen Spielen wurde es ein netter und spannender Abend! Wir möchten uns bei allen freiwilligen Helfern und allen Gästen mit einem herzlichen „Vergelt's Gott“ bedanken!

Bericht von Gerda Rastner

24. April - Landestheaterführung

Landestheaterführung  Der Gehörlosenverein Innsbruck, unter der Leitung von Daniela Karpitschka, organisierte am 24.04.2009 eine Landestheaterführung. Es war eine Gruppe von 12 Personen und unserer Dolmetscherin Lisa Gmeiner mit einer netten Führerin. Gleich zu Beginn setzten wir uns in den schönen Theatersaal und die Führerin informierte uns über das Landestheater (z.B: wie viele Angestellten und SchauspielerInnen angestellt sind, usw). Es gab viel zum Erzählen. Anschließend führte sie uns dorthin, wo sich die Bühnengestaltung befindet. Ihrer Information nach ist der Bühnenaufbau nach einem Theaterspiel oft nicht mehr zu gebrauchen. Unfaßbar, da einige Sachen immer noch sehr gut aussehen und sicher auch anderwärtig gebraucht werden könnten.

 Ein Stück weiter schauten wir uns ein Schiff an, das beim ersten Blick aussah wie aus Met a ll. Alles Täuschung – es war alles aus Holz, professionell vom Tischler gefertigt! Nachher gingen wir die Treppe hinauf, in einen Raum, in dem die Perücken sind.Die Perückenmacherin dort war gerade damit beschäftigt, eine Perücke zu nähen und wir konnten ihr zuschauen, wie sie mit echtem Haar eine Perücke nähte. Das ist viel Arbeit und man braucht pro Perücke an die 60 Stunden, bis sie fertig ist. Die echten Haare kann man in Salzburg kaufen. Anschließend gingen wir wieder zurück hinunter zur Garderobe. Diesem Raum hängen ca 5.000 Stück handgefertigte, maßgeschneiderte Kleider (von Barockkleidern bis zu BH), und das sind noch nicht alle. Den Informationen nach hängen im oberen Stock noch an die 25.000 Stück. Es war eine sehr interessante Führung und dauertet 1 ½ Stunden. Die Gehörlosen haben dort viele Fragen gehabt und großes Interesse gezeigt.

Bericht von Irmi Hammer

09. Mai - Muttertagsfeier im GLZ

Muttertagsfeier Am 09.Mai 2009 fand im GLZ eine schöne Muttertagsfeier statt. Die Feier begann mit einer Kurze Ansprache von Fr. Hammer, Frl. Kapritschka, Frl. Mück und Hr.Steixner. Anschließend wurde ein wunderschönes Theaterstück aufgeführt, worüber wir viel lachen mussten. Nach Cafe und Kuchen wurden die Mütter, die mit ihren Kinder da waren, aufgefordert auf die Bühne zu kommen. Die Kleinen marschierten danach mit ihren selbst gebastelten Sachen zu ihren Mamas auf die Bühne und überreichten stolz Ihre schöne Geschenke. Die Kinder hatten Anfang April einen Muttertags-Bastel-Nachmittag bei Andrea N. und Jasmin H. besucht und all die tolle Geschenke selber gebastelt. Danach gab´s für uns Mütter eine kalte Platte zum Abendessen. Fr. Hammer stellte uns noch eine Quizfrage, wieviele Mehlsorten es gibt.. Gewonnen hat Fr Gruber. Sie bekam ein Geschenk. Die Zeit verging schnell..Am Ende plauderten wir alle noch bisschen im Hof draussen, wo der Abend noch schön warm war.. Es war eine sehr schöne Muttertagsfeier, ein Dankeschön an alle die sich darum gekümmert haben und auch während der Feier sich um die Kleinen kümmerten!!

29. + 30 August - Vereinsausflug nach Mauthausen

Mauthausen Am 29. August 2009 trafen wir uns um halb 7 Uhr früh bei HTGL - Ibk ein, und warteten auf Reisebus “ Stoll. Wir fuhren fast pünktlich weg. Weitere Zusteigemöglichkeiten waren in Hall in Tirol und St. Johann in Tirol. Wir machten einen kurzen Frühstuckstop in der Raststation Mondsee und tranken gemütlich Kaffee. Nach dem Frühstuckstop erreichten wir das Gasthaus Donauwirt in Mauthausen. Wir hatten 1 ½ Stunden Zeit zum Mittagsessen für ein 2-gängiges Menü. Trotz Regen gingen einige eine kurze Runde spazieren. Danach starteten wir die Besichtigungstour durch das Konzentrationslager (KZ)- Gedenkstätte Mauthausen. Besichtigung dauert normalerweise 1 ½ Stunden, für uns dauerte sie aber ca 3 Stunden. Der Führer erzählte viele interessante Geschichte und viele Gehörlose stellten Fragen, die er sehr bereitwillig beantwortete. Sehr interessant und traurig und grausam war die Geschichte über die Dusche. Die Gefangenen, die frisch angekommen warten, mussten sich komplett nackt ausziehen und duschen - im Sommer mit heißem Wasser und im Winter mit kaltem Wasser. Wer sich weigerte, sich unter die Dusche unter die Wasserdüsen zu stellen, wurde nach draußen gebracht und sofort erschossen.

 Eine andere Geschichte war über die Gaskammer, wo oft 100 Leute zusammenstehen mussten und sich fest umarmen vor Angst und um sich Trost zu spenden. Der Todeskampf dauerte 20 - 30 Minuten! Beim “Wegräumen” brauchte 4 - 5 Stunden. Der Schleim und das Blut der Ermordeten musste weggeputzt werden bis alles sauber war, dann kamen die nächsten Gefangenen. Es gab auch einen Raum mit einem Galgen. In diesem Raum wurden auch Leute durch einen Genickschuss ermordet. Wenn das Erschießen nicht sauber gemacht wurde, wurden die Leute liegengelassen und erstickten im eigenen Blut. Am späten Nachmittag fuhren wir weiter nach Passau, wo wir im Hotel “Weißer Hase” unsere Zimmer bezogen Dort aßen wir auch zu Abend, wieder ein 2 -gängiges Menü. Nach dem Essen gingen wir gemütlich durch Passau spazieren, und kehrten danach ins Hotel zurück, wo wir an der Bar Wein und Bier tranken und gemütlich plauderten. Die 5 Gehörlosen feierten in der Passauer Disco bis spät in die Nacht hinein. Am nächsten Tag, 30. August 2009 erschienen alle zum Frühstuckbuffet und um 9 Uhr luden wir unser Gepäck in den Reisebus.

 Danach hatten wir eine geführte Stadtbesichtigung und sahen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Passaus. Die Stadtführerin war sehr nervös und hat oft nicht daran gedacht, dass wir zur Dolmetscherin Lisi schauen müssen, um sie zu verstehen. Anschließend stand eine Donau- Schifffahrt mit Schleusung auf dem Programm. Am Bord konnten wir uns beim Mittagsessen von Büffet stärken. Von Passau ging es durchs bayerisch- österreichische Donautal nach Engelhartszell. Dort besichtigen wir Stift Engelszell. Es liegt an der Grenze zu Deutschland. Danach gingen wir in die Stiftskirche. Der Abt vom Stift erzählte Geschichten über das Stift und seinen Tagesablauf. Auf der Rückfahrt machten wir bei der Autobahnraststation bei Salzburg eine Kaffeepause. Um 20.50 Uhr abends kamen wir heil in Innsbruck an. Wir danken unserer Reiseleiterin Daniela für tolle Organisation, und ihre Mühe, Es war oft nicht so einfach. Und auch bei Lisi Greil möchten wir uns bedanken, dass sie alles so toll für uns gedolmetscht hat. Es war ein unvergessliches Wochenende!

Bericht von Rosi Burger

19. September - Ausflug zu den Dinos

Dinos  Da hat Fr. Novotny mit uns und auch mit anderen Gehörlosen organisiert wegen den Ausflug. Normal war diese Datum am 19. Juni fixiert. Aber viele Gehörlose können nicht dabei sein und war auch diesen Tag schlechte Wetter gewesen.( Absage) Dann kann 1 Woche verschoben werden. Da war wirklich Wetter toll. Am 26. Juni! Wir treffen uns mit Gehörlosen bei Öamtc in Wattens. Gekommen sind Gehörlosen Familien Fam. Jäger, Fam. Riedl, Fam. Grünanger, Fam. Jordan, Fam. Mehmet und Kinder von Fam. Podesser. Die Eltern von Fam. Podesser war nicht dabei. Wie schade!! Nach dem Treff fahren wir los nach Pillerseetal. Die Fahrtdauer war ca. 1 Std. Der kleine Stau war auch dabei. Aber es geht. Wir sind gut angekommen. Dort machen wir sofort ein schönes Gruppenfoto. Wow schön. Alle Kinder spielen sofort los. Egal wie oft und wie lange. Da gibt keine Grenze. Nur Achterbahn müsste man zahlen.

 Da haben alle Kinder zum Glück gehabt weil nicht zahlen müssen. Nette Kassirer haben alle Kinder fahren lassen. Dann fahren wir gemeinsam mit Piratenschiff.Das war fein. Da gibt es noch viele Spiele. Zu Mittag essen wir, darum alle Kinder Hunger haben. Danach fahren wir gemeinsam mit dem Riesenschlauchboot.Das war sehr lustig. Zum Ziel haben alle Gehörlose die Hose nass. Zu Spätnachmittag trinken wir alle Kaffee und reden durch ohne Ende. Dann bemerken wir dass Kinder Spass hatten. Toll wahr!!!! Dann wird langsam spät. Olli fragte uns wohin wir danach hin fahren werden. Wir reden zusammen, wo wir essen gehen. Einfach Wattnerhof. Wir essen dort gemeinsam und unterhalten. Die Kinder essen so viel als Erwachsene. Klar Kinder bewegen sehr viel. Das macht hungrig wie ein Bär. Langsam werden wir müde durch den schönen Ausflug. Dann fahren wir alle nach Hause. Grossen Dank an Fr. Novotny! War schönen Tag. Unvergesslich!!

Bericht von Jäger Herbert

Bericht vom Trachten

Vereinsausflug

 Die Idee, einmal einen eigenen Vereinsausflug zu gestalten, geisterte schon lange durch unsere Köpfe. Am 8. August 2009 war es dann endlich soweit. Um 8.30 Uhr trafen wir uns in Innsbruck, um zu einem Wanderausflug nach Fiss zu fahren. Leider hatten einige Mitglieder keine Zeit. In Fiss angekommen fuhren wir mit der Bahn hinauf. Da das Wetter nicht so schön war, entschlossen wir uns, zuerst den Fisser Flieger auszuprobieren. Alle waren begeistert von dem tollen Flug! Ein paar Wagemutige setzten sich auch auf den Skyswing. Bei der anschließenden Wanderung durch den „Fisser Gonde“ (Naturthemenweg) hatten wir viel Spaß! Natürlich kam auch der kulinarische Aspekt nicht zu kurz.

Asphalt-Stockschießturnier

 Am Samstag, 5. September 2009, war es wieder soweit. Das 5. Asphalt-Stockschießturnier des Bezirkstrachtenverbandes Innsbruck Stadt und Land wurde auf den Bahnen des Stockvereins O-Dorf durchgeführt. Diesjähriger Veranstalter war die Trachtengruppe der Gehörlosen. Acht Vereine hatten sich angemeldet. Heuer gab es zum ersten Mal eine Änderung. Die teilnehmenden Vereine durften keine eigenen Stöcke mitbringen. Alle Stöcke mit Platten stellte der Verein O-Dorf zur Verfügung. Dadurch hoffte man, auch nicht so guten Spielern gegenüber Profispielern eine Chance auf den Sieg zu geben. Das Wetter war traumhaft. Die Spiele waren bis zum Schluss spannend. Gewonnen hat am Ende doch wieder der TV Edelweiß Wattens. Damit geht, durch den den 3. Sieg in Folge, der Wanderpokal endgültig in den Besitz dieses Vereins! Die Trachtengruppe der Gehörlosen möchte sich bei allen Vereinen fürs Mitmachen recht herzlich bedanken. Ein „Vergelt's Gott“ an den Stockverein O-Dorf und der dortigen Buffetverwaltung für die Verpflegung. Herzlichen Dank auch an Herrn Hugo Monz – er hatte zwei besondere Preise selbst gebastelt und der TG der Gehörlosen für das Turnier gespendet! Stock Heil!

Landesfestumzug in Innsbruck 1809-2009

 Am Samstag, 20.9.2009, stand ein besonderer Termin im Kalender – nämlich der große Landesfestumzug in Innsbruck. Ca. 26.000 Teilnehmer waren dabei. Trachtler, Schützen und Fahnenabordnungen boten ein buntes Bild mit ihren verschiedenen Trachten und Fahnen. Mit Bussen wurden die Teilnehmer von den verschiedenen Orten abgeholt. Fünf TrachtlerInnen der TG der Gehörlosen waren auch dabei. Zusteigen sollten wir beim Kurhaus in Hall, zusammen mit den Haller Straubschützen. Leider fuhr unser Bus einfach bei uns vorbei. Der Obmann der Straubschützen kümmerte sich dann um einen Ersatzbus, der uns bis zum Eisstadion in Ibk brachte. Von dort gingen wir zu Fuß bis zu unserem Treffpunkt bei der Triumphpforte. Dort angekommen warteten wir 2,5 Stunden, bevor wir losmarschieren konnten. Knapp vor 12 Uhr war es dann endlich soweit – wir marschierten durch die Maria-Theresien-Straße, Altstadt, vorbei am Goldenen Dachl und der Ottoburg durch den Rennweg zur Hofburg – vorbei bei der Ehrentribüne, Sowi, Bundespolizeidirektion zur Messehalle. Dort erhielten wir Essen und Getränke. Später schauten wir noch den anderen Teilnehmern beim Umzug zu. Mitgetragen wurde auch die große Dornenkrone, die schon beim 175-jährigen Umzug dabei war – diesmal geschmückt mit 2009 roten Rosen. Der Umzug dauerte 5 Stunden. Das Wetter war zum Glück sehr schön. Vom langen Stehen taten uns allen die Füße weh. Es war trotzdem ein tolles Erlebnis und wir waren stolz, dass wir auch dabei sein durften.

Trachten
			Benefizveranstaltung im „Haus der Begegnung“ für Menschen mit Behinderung in Uganda-Afrika

 Im Jahr 2007 war Andreas Reinelt gemeinsam mit Harald Steib und einer Bekannten bei gehörlosen Kindern in Uganda – Afrika. Sie wollten wissen, wie die Situation für die Gehörlosen dort ist. Die Menschen dort möchten den Kindern einen besseren Start ins Berufsleben ermöglichen. Dazu gehört natürlich auch der Schulbesuch. Leider ist dort, wie fast überall in Afrika, das Geld sehr knapp, deshalb gibt es auch kaum Schulen. Andreas ließ das alles keine Ruhe – in ihm reifte der Plan, mit einer Benefizveranstaltung und dem gesammelten Betrag den Bau von Schulen in Uganda zu unterstützen. Nach langer Planung war es am Samstag, 17.10.2009, im Haus der Begegnung soweit. Die Trachtengruppe der Gehörlosen wurde gebeten, einige Tänze zu zeigen. Dabei war auch die gehörlose Trommelgruppe Anansi-Drums, FBei- eine besondere Musikgruppe, das Musiktheater mit SchülerInnen des Sonderpädagogischen Zentrums Dornbirn und das Integrationstheater „Die Zeit“. Weiters gab es zwei Vorträge über das Projekt in Uganda und zwei Bilder-Versteigerungen. Mit dabei waren auch zwei Spitzensportler: die Schirennläuferin Maria Holaus und der Behindertensportler Oliver Anthofer. Bei der Veranstaltung wurden auch sogenannte „Bauziegelsteine“ zu 5,10,15 oder 20 Euro verkauft. Der Erlös dieser Veranstaltung wird in Uganda für den Bau von Schulen für gehörlose Kinder und Jugendliche verwendet.

Berichte von Gerda Rastner

04. Dezember - 1. Kochkurs für Männer

Kochkurs
			 Am 4.Dezember 2009 waren 13 Männer beim Kochkurs in der Leitgebschule Pradl IBK und mit einer Dolmetscher Matthias Haslwanter und die Leiterin Ilse Noack haben mitgemacht. Leiterin Ilse hat das Menü und die Zubereitung erklärt. An jedem Küchentisch waren 3 Männer und mussten alles selbstständig vorbereiten und kochen. Die Leiterin zeigt, wie Zwiebel schneiden leichter geht usw. alle waren vom Kochen begeistert und aufmerksam bei der Sache. Unsere Speisekarten - Menü: Gemüseschaumsuppe Hühnerragout mit Gemüse, Reis u. kleinen Salat, Topfenmousse.. Gemeinsam haben wir unser sehr gutes Essen genießen und uns gemütlich Unterhalten. Ich hoffe, im Mai kommt ein weiterer Männerkochkurs. Wir danken Obfrau Irmi Hammer für ihre Mühe!

Bericht von Günther Schwab

19. Dezember - Weihnachtsfeier im GLZ

Die Zusammenfassung

 Der Räuberhauptmann Graubart (Günther), seine Frau Mirka (Ulrike) und die beiden Kinder Noros (Hans-Willi) und Lyris (Gerlinde) lebten in einen Wald. Täglich schickten die Eltern ihre Kinder fort, um Spaziergänger im finsteren Wald zu überfallen. Kurz vor dem Weihnachtsabend kamen die Geschwister Maria (Andrea) und Johannes (Alexander) aus dem Dorf in diesen Wald. Sie waren sehr arm und besaßen nur ein Buch über die Weihnachtsgeschichte. Noros und Lyris überfielen die beiden armen Kinder und stahlen ihnen das Buch. Erschrocken liefen die Kinder aus dem Wald. Mit der Beute gingen die Räuberkinder stolz nach Hause. Als sie ihrem Vater das Buch zeigten, schimpfte er mit den Kindern. Für den Räuberhauptmann Graubart war ein Buch völlig wertlos. Außerdem interessierte ihn Weihnachten überhaupt nicht. Da kamen auf einmal der Räuberjunge Wargo (Alexander) und das Räubermädchen Surla (Andrea). Sie lachten Noros und Lyris aus, weil sie nur so ein komisches Buch gestohlen hatten.Sie wurden auch von den beiden verspottet. Der Räuberhauptmann fluchte über Noros und Lyris, weil sie verspottet wurden. Plötzlich krachte es aus dem Himmel und der heilige Petrus (Erwin) kam in Begleitung mit zwei Engelchen (Leonie und Tina) auf die Erde. Der heilige Petrus schimpfte mit dem Räuberhauptmann.

 Er sollte mit den Kindern Weihnachten feiern. Der Räuberhauptmann sei selbst schuld, dass seine Kinder das Buch gestohlen hatten. Aber der Räuberhauptmann weigerte sich Weihnachten zu feiern und sagte nur, dass der heilige Petrus verschwinden solle. Der heilige Petrus sagte, dass er wieder kommen werde und ging mit den Engelchen fort. Nach kurzer Zeit kam er auch wieder. Der Räuberhauptmann fragte, was er schon wieder hier mache. Der heilige Petrus antwortete:“ Ich will dich über Weihnachten belehren. Ich kenne den Räuber Hotzenplotz. Der ist schon sehr lange bei uns im Himmel.“ Der Räuberhauptmann bekam zuerst Panik und sah es dann aber gelassen, dass der Hotzenplotz schon sehr lange im Räuberhimmel war. Petrus schickte die Engelchen fort, und sie kamen in Begleitung von Hotzenplotz wieder. Hotzenplotz sah sehr erschöpft aus, als er mit vielen Weihnachtssachen beim Räuberhauptmann ankam. Hotzenplotz erzählte, dass er täglich sehr viele Weihnachtsgeschenke einpacken musste.

Weihnachtsfeier
			 Er musste in der Weihnachtszeit auf der Erde helfen und den Kindern Geschenke bringen. Er bat den Räuberhauptmann, mit seinen Kindern Weihnachten zu feiern, Kekse zu backen und einen Baum zu schmücken. Sonst werde ihm das gleiche Schicksal passieren, wie ihm selbst. Streng sagte er noch: “Ich warne dich Graubart! Sei vorsichtig!“ Auch der heilige Petrus warnte den Räuberhauptmann. Der Räuberhauptmann bekam Panik und flehte, dass sie doch nicht gehen sollten. Doch Hotzenplotz ging mit den heiligen Petrus und den Engelchen einfach fort. Der Räuberhauptmann lief schnell zur Hütte und holte eine Axt. Seine Frau Mirka fragte, was wer mit der Axt denn tun wollte. Der Räuberhauptmann sagte: „Ich schlage einen Baum für Weihnachten!“ Dann rief er die Kinder zu sich. Der Räuberhauptmann sagte zu den Kindern: „Wir feiern Weihnachten! Sammelt schnell Tannenzapfen und Stöcke für den Baum!“ Er rief zu seiner Frau, dass sie doch schnell Kekse backen solle. Die Kinder freuten sich so sehr, dass es nun endlich auch bei ihnen Weihnachten gab!

Bericht von Alexander Nowitzki