22. bis 23. JÄnner - Lawinencamp in WildschÖnau

Lawinencamp Oswald und Ernst haben vorgeschlagen, vor dem Vortrag über Lawinen um 16 h, am Vormittag einen Skitour-Tag zu machen, wir fast "alle" haben zugesagt. Das Wetter war nur bisschen neblig, die Sicht war gut genug. Nur Regina kam später (hatte Schule in Innsbruck), wir hatten bis zum Gipfelkreuz Feldalphorn 1.920m erreicht in gut knapp zwei Stunden. Einzig Misco ging Schneeschuhwandern. Noch vor dem Vortrag waren wir schon wieder im Tal und kauften schnell was zum Frühstück ein für morgen früh. Um 16 h begann der Vortrag über Lawinengefahren, Ausrüstungen usw. Es gab viele interessante Fragen und Antworten und auch Videos, die echt sinnvoll waren. Matthias Haslwanter und Claudia Bair waren die Dolmetscher, haben ihre Arbeit gut gemacht. So um 19 h ging das zu Ende, wir fuhren nach Niederau und aßen in einem Berggasthof. Das Essen war sehr super, es gab viel zum Erzählen über die Vergangenheit und es gab viele Witze. Gegen 23 h waren wir wieder in der Ferienwohnung zurück, einigen gingen gleich ins Bett, anderen guckten noch fern. Wir haben den schönen Samstag wirklich genossen.

 Am nächsten Tag bekamen wir vom Bergführer jeder einen Rucksack, drinnen waren Schaufel, Piepser usw. eingepackt, auch ein Skipass mit stark reduziertem Preis. Der Skitag inklusive Erklärungen über die Gefahren der Lawinen, Schneeaussicht usw. waren sehr interessant und intensiv. Wir waren viel im Tiefschnee unterwegs, was traumhaft war. Es gab 30cm Neuschnee und das Wetter war einfach zum Genießen, man sah keine einzige Wolke oben. TRAUMHAFT!!! Wir übten dann auch über den Piepser, wie man die Rucksäcke,die im Schnee begraben wurden,wieder findet. War eine echt interessante Übung! Da fühlt man gleich, dass das in der Realität ganz schön hektisch wird, ein Mensch hat schließlich drei Minuten Zeit mit dem Sauerstoff zum Überleben, sonst ist es zu spät. Um 16 h tranken wir beim Apres-Ski in Auffach noch bisschen, dann ab nach Hause! Der Bergführer war echt super, der Dolmetscher war Mathias. Gut, dass ich dabei war, habe gar nichts verpasst!! Dabei waren:

◊ Apperl Thomas ◊
◊ Hammer Ernst ◊
◊ Paris Oswald ◊
◊ Verdoss Misco ◊
◊ Schmid Andreas ◊
◊ Monitzer Konrad ◊
◊ Oberbichler Regina ◊
◊ Schwab Günther ◊
◊ Drexler Andreas ◊


29. JÄnner - Familienfasching

Familienfasching Das Team des Gehörlosenvereines organisierte dieses Jahr wieder ein Familienfasching. Aber nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen, Mütter, Väter, Senioren. Die Eltern-Kind-Funktionärin Andrea sorgte wieder für viele Ideen für die Kinder zum Basteln und Spielen. Solche und ähnliche Spiele gab es auch für die Erwachsenen. Es wurde den ganzen Nachmittag gespielt, gelacht, aber auch ein bisserl geärgert, wenn man bei einem Spiel verloren hatte. Trotzdem war es ein lustiger Tag. Es waren auch viele schön lustig und bunt verkleidet. Auch das Buffet-Team sorgte sehr gut für Speiß und Trank. Für die Kinder gab es gratis Krapfen. Es wurde fröhlich gefeiert bis zum Einbruch der Dunkelheit. Danke an Andreas Novonty für die Versorgung der Kids, und danke an das Team des Gehörlosenvereines für die Spiele mit den Erwachsenen und auch danke an das Buffet für das gute leibliche Wohl.

Bericht von Christian Kapeller


09. April - Berichte von Monatsversammlung im April

April-Monatsversammlung  Am 09.April war ein schöner Samstagnachmittag, im Gehörlosenzentrum Innsbruck fand eine Monatsversammlung statt. Die HL. Messe musste wegen Terminkollision absagt werden. Unsere Obfrau Irmgard Hammer, Kassierin Gerlinde Paris (zuständig für Geburtstage/Pension/Geburten), Sportobmann Erwin Jordan, Landesverbandsleiter Paul Steixner, ProjektleiterInnen Claudia Bair (Beratungsstelle für GL) und Monika Mück Egg (KommBi) hielten eine Ansprache. Der gr. Saal war ziemlich voll, trotz schönen heißen Wetters ;-) Andrea Novotny (Eltern-Kind) hat für die Kinder eine Beschäftigung ausgedacht, sie haben Ostereier bemalt und Osterkränze gestaltet. Daniela Karpitschka hat mitgeholfen. Der Gehörlosenverein Innsbruck stellte die Fotobücher von 2007 bis 2010 vor. Darin sind viele Fotos von verschiedenen Veranstaltungen unseres Vereins abgebildet, alle Leute haben es mit großer Begeisterung angeschaut. Ist eine schöne Erinnerung.

Wir möchten unseren MitgliederInnen herzliche Glückwünsche ausrichten:

Geburtstag: Herr Hubert Oberlechner zum 80igsten Geburtstag. Herr Peter Perstaller zum 75igsten Geburtstag. Frau Brigitte Böhm zum 60igsten

Baby: Michael Schleich und Melanie Schmid haben ein zweites Baby, einen Buben namens Moritz bekommen

Pension: Reinhard Gredler und Theresia Gruber

Hochzeit: Herbert Jäger mit Margot

Bericht von Irmgard Hammer

09. April - Kinderbastelstunde in GehÖrlosenzentrum

Kinderbastelstunde  Andrea Novotny hat das organisiert, eine Kinderbastelstunde zu machen. Die Kinder malten die Ostereier bunt und dekorierte der Osterkranz, am Ende (Magnet). Es waren 14 Kinder anwesend, was interessant ist, keiner von denen sind hörgeschädigt. Die Bastelstunde dauerte circa drei Stunden, die Stimmung von Kindern war hochmotiviert und begeistert. Einige lenkte das leicht ab, weil die nur noch hinaus wollen zum Spielen, da draußen „Hochsommer“ war.
Aus dem Fenster hinaus sahen die ja einen Spielplatz. Einige Eltern haben das freiwillig auch gerne mitgemacht, weil sie auch mal „Kinder“ sein wollen. Es war auch lustig, wenn die Kinder sagen „Ich will der Erste sein“. Die Ideen von Andrea Novotny waren meiner Meinung nach ganz gut, weil es ja in Kürze das Ostern kommt. Ich hoffe, bald wird das wieder stattfinden und ich auch einige Ideen mitbringen werde.


Bis bald wieder, Katja Meier

14. Mai Muttertagsfeier

Muttertagsfeier  Am 14. Mai 2011 fand im Gehörlosenzentrum eine schöne Muttertagsfeier statt. Sie begann mit einer kurzer Ansprache von Obfrau Irmgard Hammer und Landesverbandsleiter Hr. Steixner. Nach Kaffee und Kuchen wurde ein lustiges Theaterstück „Die Erbschaft“ aufgeführt, worüber wir viel lachen mussten. Zum Schluss bekamen alle Mütter eine Rose geschenkt. Später gab es für alle Mütter einen Nudelsalat oder Wurstsalat zum Abendessen. Das schmeckte gut. Frau Hammer stellte uns anschließend noch eine Quizfrage, sie wollte wissen wie viele Mütter im Gehörlosenverein Mitglied sind? Wir haben alle viel gerätselt. Gewonnen hat Frau Anna Kofler aus Sterzing / Südtirol. Sie bekam ein kleines Geschenk. Die richtige Antwort lautete: 67 Mütter Mitglied beim Gehörlosenverein Innsbruck. Wir plauderten gemütlich bis Mitternacht und brachten schöne Erinnerungen mit nach Hause. Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an die Buffetverwaltung Viktoria Kirchmair und Johannes Simon. Sie haben den Nudel- und Wurstsalat für die Mütter selber gemacht. Weiters möchte ich mich noch bei Daniela Karpitschka, für die schöne Tischdekoration, und auch bei den MitarbeiterInnen Monika Mück Egg u. Simone Dietl bedanken. Ebenfalls ein Dankeschön an Obfrau Irmgard Hammer, die beim Theater Regie geführt und die Muttertagsfeier organisiert hat.
Es war eine lustige, unvergessliche Muttertagsfeier im Gehörlosenverein Innsbruck.

Bericht von Gerlinde Paris

14. Mai - Theater-Muttertagsfeier

Muttertagsfeier mit Theater  Am 14. Mai 2011 fand im Gehörlosenverein Innsbruck die Muttertagsfeier statt. Und wie es bei uns schon Tradition ist, wurde auch wieder ein Theaterstück aufgeführt. Am Anfang habe ich mir lange überlegt, welches Theaterstück aufgeführt werden soll. Das Stück, das wir gerne zeigen wollten, wurde schon vorher einmal in Wörgl und in St.Johann im Pongau gespielt. Da es aber ein sehr lustiges Stück ist, wollten wir es auch in Innsbruck zeigen. Deshalb fiel die Entscheidung auf die „Erbschaft“ Inhalt: Hans-Willi Michelitsch kommt in die Küche, während Gerlinde Paris ihren Kaffee genießt. Er regt sich furchtbar auf, weil er gestern im Gehörlosenzentrum war und ausgerechnet mit seinem besten Freund gestritten hat. Nun ist sein Arm verletzt. Hans-Willi überlegt, seinem Freund einen Beschwerdebrief zu schreiben. Aber ziemlich schnell stellt er fest, dass er große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hat. Er bittet seine Frau Gerlinde ihm beim Briefschreiben zu helfen, sie darf jedoch nur das schreiben, was er will. Immer wieder muss sie neu anfangen, weil Hans-Willi unzufrieden ist. Nach vielen Korrekturen und erst als Hans-Willi den Brief unterschrieben hat, ist er zufrieden.

 Danach genießen beide Kaffee und Kekse. Plötzlich steht der Hausmeister Günther Schwab, ohne vorher zu läuten, vor ihnen, und sie erschrecken beide sehr. Der Hausmeister ist wütend , weil der Briefträger gerade bei ihm geläutet hat, um einen Brief die beiden abzugeben. Da Hans-Willi und Gerlinde taub sind, haben sie das Läuten nicht gehört. Deshalb hat der Briefträger den Brief beim Hausmeister abgegeben. Hausmeister ist verärgert, weil er jetzt bis in den 4.Stock hinaufsteigen muss, um diesem blöden Brief abzugeben. Hans-Willi und Gerlinde sind so draufgekommen, dass ihre Lichtglocke kaputt ist. UPPS! Beide wundern sich über den Brief. Gerlinde versucht für Hans-Willi den Brief zu übersetzen. Sie liest und ist überglücklich, als sie erfährt, dass sie die Möbel ihrer verstorbenen Tante geerbt hat. Die Möbel sollen heute n och abgeholt werden. Hans-Willi empfiehlt ihn, mit diesem Brief in die Beratungsstelle zu gehen und nachzufragen, ob sie alles richtig verstanden haben. Seine Frau ist empört, sie ist nur schwerhörig, nicht dumm und kann den Inhalt des Briefes sehr gut verstehen.

 Pasta! Nun überlegen beide, was sie mit ihren alten Möbeln anfangen sollen, die jetzt noch in der Küche stehen. Hans-Willi hat da eine Idee. Sie könnten die alten Möbel dem verärgerten Haumeister verkaufen. Fragen kostet ja nichts! Hans-Willi muss zur Arbeit und er erwartet, dass am abend, wenn er heimkommt, die neuen Möbel schon da sind. Gerlinde schaut durch Fenster, ob der Hausmeister irgendwo draußen ist. Als sie ihn sieht, wirft sie ihm immer wieder kleine zusammengedrückte Papierkügelchen zu. Aber er ist so beschäftigt mit dem Flirten mit den Frauen, dass er nicht reagiert. Also musste Gerlinde die 4 Stöcke hinuntergehen und dann mit dem Hausmeister nochmals hinaufgehen. Sie hat dem Hausmeister die alten Möbel zum Verkauf angeboten. Der Haumeister versucht, Gerlinde zu überreden, alles gratis zu bekommen, weil es „so“ alt ist und bietet dafür an, die geerbten Möbel vom Bahnhof abzuholen. Damit steht es 1:1. Aber damit ist noch nicht Schluss! Er verlangt auch noch 2 Bier dazu. Während er unterwegs ist, putzt Gerlinde in der Küche gründlich. Nach einiger Zeit kommt der Hausmeister verschwitzt mit einem großen Paket zurück, Gerlinde ist verblüffet, weil es nur ein Paket ist. Sie läuft geschwind nach draußen, um weitere Pakete holen und kommt verwirrt in die Küche zurück. Hausmeister erklärt ihr, dass er nur ein Paket bekommen hat.

 Nach der langen Diskussion macht sie das Paket endlich auf und erschrickt erneut! Der Hausmeister kann sich kaum mehr halten vor Lachen, woraufhin Gerlinde den Hausmeister rauswirft. Die Frau ist so verzweifelt und weiß nicht, was sie ihr Mann sagen soll. Als Hans-Willi von der Arbeit heim kommt, freut er sich schon auf die neuen Möbel. Vor Freude hat er seiner Frau wunderschöne Rosen mitgebracht. Dann bleibt auch er verblüfft in der leeren Küche stehen. Er öffnet das Paket und sieht kleine, niedliche Puppenhausmöbel darin. Hans-Willi verlangt seine alten Möbel wieder zurück. Er ist außer sich, weil die alten Möbel verschenkt und bereits überall verstreut sind. Er macht Gerlinde Vorwürfe, weil sie nicht zur Beratungsstelle wollte. Hans-Willi geht frustriert ins Gasthaus, um sich zu beruhigen und ein Bier zu trinken. Seine Frau ist sitzt verzweifelt daheim. Aber nachdem sich Hans-Willi beruhigt hat, bekommt er doch ein schlechtes Gewissen, weil heute Muttertag ist und seine Frau so traurig daheim sitzt. Er macht sich auf den Weg nach Hause und verzeiht ihr. Er führt seine Frau zum Essen aus und kauft für sie neue Möbel ein. Beiden sind glücklich!!! Nach der Aufführung erhalten alle Mütter sowie die fleißigen MitarbeiterInnen Rosen. Das Stück hat vielen gut gefallen, manche sind sogar den Tränen nahe. Ich möchte mich bei den 3 SchauspielerInnen herzlich bedanken, dass sie gespielt haben.

Bericht und Regie von Irmgard Hammer

Grillparty vom 9. Juli 2011, zusammen mit dem GehÖrlosen Sportverein von Tirol

Grillparty  Heuer sollte am 11. Juni 2011 eine Grillparty des Gehörlosenvereins Innsbruck stattfinden. Dieser Samstag fiel auf das Pfingstwochenende und viele Tiroler Gehörlose fuhren mit dem Bus (Sportvereinausflug) nach Wien zum 110 jährigen Vereinsjubliäum des Wiener Gehörlosen Sportclub 1901. So wären an diesem Tag sehr wenige Gäste zur Grillparty gekommen. Deshalb überlegten wir uns eine Zusammenarbeit mit dem Gehörlosen Sportverein von Tirol.   Am 9. Juli 2011 war schönes Wetter, die Temperaturen angenehm warm. Viele Gäste von nah und fern kamen ins Haus der Tiroler Gehörlosen. Dort war ein Zelt aufgestellt, man konnte im kühlen Schatten sitzen.
  Andrea Novotny organisierte wieder "Spiele ohne Grenzen", viele Leute groß und klein, spielten begeistert mit. Mariya Kilinc bemalte die Gesichter der kleinen Besucher.   Johannes Simon, 2. Sportobmann vertrat den frisch operierten 1. Sportobmann Erwin Jordan. Es war seine erste Rede vor einem größeren Publikum. Auch Irmgard Hammer, Obfrau des Gehörlosenvereins Innsbruck informierte die Gäste über Neuigkeiten. Gerlinde und Oswald Paris feierten im April die silberne Hochzeit.

 Die Obfrau gratulierte den beiden ganz herzlich.   Die Buffetchefin Victoria Kirchmair hatte eine kleine Überraschung für beide Vereinsvorstände. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und gab Irmgard Hammer einen schönen Blumenstrauß sowie eine `Merci`-Schokolade. Erwin Jordan bekam eine Flasche Wein und auch eine `Merci`-Schokolade.   Claudia Bair, Projektleiterin Beratungsstelle, Mag. Verena Raschka, Mitarbeiterin von KommBi sowie die Projektleiterin KommBi Monika Mück Egg teilten den Besuchern die neuste Informationen mit.   Die Rede von beiden Obleuten musste im großen Saal wiederholt werden, weil dort die älteren Generationen der Gehörlosen saßen. Denen war es draußen zu heiß, sie bevorzugten lieber die angenehme Kühle.   Von 17 Uhr bis 21 Uhr war Grillzeit. Johannes Simon grillte das Fleisch und Mihail Kasapoglu war für die Salate zuständig. An alle Helfer/Innen ein großes "DANKESCHÖN" für die schöne Grillparty. Auch an Victoria Kirchmair, die uns mit zwei verschiedenen Bowlen verwöhnte, es war köstlich.   Wir freuen uns auf die nächste Grillparty im Jahr 2012. Hoffentlich findet da auch das Beachvolleyball Turnier statt. Dies musste am 9. Juli 2011 wegen Teilnehmermangel abgesagt werden.  

Schönen Sommer!

Bericht von Daniela Karpitschka

03. September - Familienausflug im Bayern-Park (Reisbach, Deutschland)

Familienausflug  Am Samstag, den 3. September 2011, war der Familienausflug angesagt. Das Wetter war schon in der früh echt herrlich. Um 7:45 Uhr war der Treffpunkt beim Parkplatz in Wiesing. Gekommen sind Andrea Novonty und Erwin Jordan mit Kevin und Nina, Melanie Schmid und Michael Schleich mit ihren Kindern Emma und Moritz, Werner Grünanger mit seiner Tochter Sarah, Helga und Wolfgang Podesser mit ihrer Tochter Julia, Simone Dietl und Christian Kapeller mit Lena und Fabian. Von dort ging es dann ab nach Bayern. Gut 2 ½ Stunden dauerte die Fahrt. Gott sei Dank gab es keine Probleme auf der Autobahn und wir sind gut voran gekommen. Olli und Kappi hatten auch beide das Navigationsgerät dabei. Dann waren wir endlich nach der langen Fahrt beim Park. In diesem Park gibt es viele Möglichkeiten zum spielen und austoben, für klein und groß. Dort gibt es eine tolle Achterbahn für die größeren „Kinder“, eine Achterbahn für die kleineren, Wasserfahrt mit dem Baumstamm, Wildwasserfahrt, Schaukelschiff, Karusselle, Wirbelnde Pilze, Schmetterlingstanz, Reifenrutsche, Drachenbahn, Rundbootsfahrt durch ein Schloss, Seerundfahrt mit dem Raddampfer rund um den Bayern-Park-See, und sogar ein kleiner Tierpark war vorhanden, und noch vieles mehr.

 Es war also für jeden etwas dabei. Es war wirklich sehr nett und es wurde auch niemanden langweilig. Aber leider verging die Zeit so schnell und der Park war auch nur bis 18 Uhr geöffnet. Nach diesem schönen Tag machten wir noch aus, ob wir noch gemütlich Abendessen gehen oder heimfahren. Leider mussten Helga, Wolfgang und Werner mit den Kids gleich heimfahren. Andrea, Olli, Melanie, Michael, Simone und ich samt der Rasselbande hatten noch Zeit. Wir fuhren also auf der schönen Landstraße in Richtung Heimat und hielten nach einem schönen und gemütlichen Restaurant Ausschau. Nach einiger Zeit wurden wir fündig und machten bei einem Italiener halt. Nach dem Essen war es auch schon dunkel und so machten wir uns auf den Heimweg. Wir fuhren auf der Landstraße weiter bis nach Rosenheim und von dort rauf auf die Autobahn und retour nach Tirol. Wir kamen alle gesund und gut nach Hause, und ich kann mir vorstellen, dass alle sehr erschöpft und müde waren, aber doch glücklich und froh über diesen schönen, aber auch anstrengenden Tag. Und mit dem Wetter hatten wir so ein Glück, da es den ganzen Tag so schön und warm war. Ich möchte mich zum Schluss noch bei Andrea Novonty für die tolle Idee und die gute Organisation bedanken. Es war eine Freude, wieder mal gemeinsam was unternommen zu haben.

Bericht von Christian Kapeller

06. September - Der spannende Kinofilm „Planet der Affen: Prevolution“

 Erstmals wurde im Kino Metropol in Innsbruck ein Film mit Untertiteln vorgeführt! Das war für uns was ganz Besonderes!! Wir haben uns alle so gefreut und uns sofort entschieden, dort natürlich auch hinzugehen!!

Die Vorführung fand am Dienstag, den 6. September 2011 im Metropol Kino statt. Wir haben uns um 18.30 Uhr vor dem Kino getroffen und zu meiner Freude haben sich 32 Gehörlose und 2 Hörende dazu entschlossen, dabei zu sein! Dank Paul, der im Voraus schon 30 Sitzplätze reserviert hatte, konnten wir problemlos unsere Karten kaufen! Knabbereien und Getränke gehörten natürlich zum Filmschauen dazu!!!!

Der Film begann dann um 19 Uhr und wir waren über di e eingeblendeten Untertitel begeistert!! Der Film dauerte 2 Stunden und wir haben danach noch über das Gesehene diskutiert und uns über die super Idee mit den eingeblendeten Untertitel gefreut! Ein Erinnerungsfoto wird diesen Abend in würdiger Erinnerung halten!! Planet der Affen

Planet der Affen Wir Gehörlose hoffen natürlich auf weitere solch unterhaltsame Kinoabende!! Ich möchte dem Obmann Christof Kain vom „audio+sign - Verein für Aktivität und Kommunikation“ herzlich danken!! Er ist gehörlos und hat sich für die Untertitel im Unternehmen „Hollywood Megaplex“ und „Metropol“ eingesetzt!! Kino Hollywood Megaplex und Metropol werden hoffentlich in Zukunft den einen oder anderen Film mit Untertiteln zeigen!! Herzlichen Dank für ihre Mühe!!

Bericht von Victoria Kirchmair

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14. Sept. 2011 - Ausflug der Senioren des GehÖrlosenvereines Innsbruck

Schloss Rodenegg Am Mittwoch den 14. Sept. 2011 fuhren wir nach Südtirol nach Mühlbach zum Schloss Rodenegg. Der Zillertalerbus- Chauffeur Thomas und die Dolmetscherin Frau Brigitte Vozu haben uns sicher dorthin gefahren. Frau Schmid Antonia war die Organisatorin. Am Schloß Rodenegg war eine Stunde Führung, es wurde in Gebärdensprache übersetzt. Es war eine sehr interessante Führung aus dem Jahre 1300- 1600. Danach fuhren wir ins Dorf Mühlbach zum Gasthof zum Essen, es gab 3 Gänge Menü und das zwar sehr reichlich. Auf dem Rückweg machten wir in Sterzing. Eine lange Schaufensterbummel und zum Schluss noch Kaffee Pause. Um 17 Uhr fuhren wir zurück ins Gehörlosenzentrum und nach Hause. Es war ein schöner Ausflug, es hat auch ein bisschen geregnet, aber wir hatten trotzdem Spaß. Vielen Dank an Brigitte Vozu und Antonia Schmid für den schönen Ausflug.

Bericht von Marianne Aigner

30. September - 02. Oktober - Vereinsausflug in Prag

Ausflug in Prag  Abfahrt war am Freitag, den 30.09.2011 in aller Frühe. So gegen 13.oo erreichten wir die tschechische Grenz, ohne Passkontrollen, dort gab es eine kurze Pause, bevor wir in Krumau einen "Stopp" einlegten. In kleinen Gruppen besichtigten wir dort die Altstadt, jeder wie und wohin er wollte, ob Bummel oder Kaffeehausbesuch, es war ein freier Nachmittag für alle. Danach ging es weiter nach Prag- um ca. 17 Uhr kamen wir an und wurden ins Zentrum gleich zum Hotel gebracht und bekamen dort die Zimmer zugeteilt. Das 4-Sterne Hotel begeisterte alle , es war wirklich schön, sauber und für ein Stadthotel relativ groß, vor allem die Badezimmer.... Es war leider nur sehr laut- trotz Doppelfenster hörte man alle paar Minuten die Sirenen von Polizei, Rettung oder Feuerwehr. Den GL hat´s nicht weiter gestört, aber der Dolmi Matthias Haslwanter, der war mit seinem Zimmer im 1.Stock arm dran, konnte vor lauter Krach nicht schlafen und hat dann s eine Matratze ins Bad geschleppt, um dort wenigstens ein bißchen Ruhe z u finden- ganz im Gegensatz zu Manfred Pittracher, der war im 5.Stock und hat sehr gut geschlafen. Aber Matthias hat trotzdem das Übersetzen nicht "verschlafen"....

  Prag hat   ca.10x mehr Einwohner als Innsbruck und jeden (!) Tag kommen ca. 40-50 Busse mit Touristen, da kann man sich schon vorstellen, wieviel Verkehr in der Stadt ist. Mich hat das eigentlich schon erstaunt, da das Benzin in der Tschechei fast gleich teuer ist wie bei uns, und trotzdem eigentlich jeder Prag er ein Auto hat (bei wesentlich weniger Verdienst wie wir in Österreich!!!) Am Samstag war es durch eine Programmänderung ziemlich stressig, Vormittag war die Stadtrundfahrt (per Bus) und dann die Stadtbesichtigung zu Fuss. Die tschech. Stadtführerin Eva war sehr bemüht, uns alles Wissenswerte über Prag zu erzählen, aber leider weiß ich nicht mehr viel davon.
(Wenn ich vorher gewußt hätte, daß Daniel a mir "befiehlt", den Reisebericht zu schreiben, hätte ich mir Stichwörter aufgeschrieben- so kann ich mich nur für den mageren Reisebericht entschuldigen, aber jeder von uns hat selber alles gesehen ). Ich kann mich noch an den Wenzelsplatz (Selbstverbrennung Jan Palach), den Karlsplatz (früher Marktplatz), das Rathaus (bemerkenswert war die für die damalige Zeit sehr moderne "Hinterwandheizung"), die Josefsstadt (altes jüdisches Gebiet), und die Pariser Straße erinnern, auch an Seitenstetten- dann gab es noch andere Plätze, Märkte und Bauwerke mit den verschiedensten Bau-Stilen etc.

  Eva erzählte auch, daß Prag zu ca. 90% leer steht, die Mieten betragen 1000-1500 €, das ist für den Durchschnittsbürger unfinanzierbar (für uns aber auch!). Die Patrizierhäuser sind schon prächtig anzuschauen, aber bei genauerem Hinsehen fallen schon Anzeichen von Verfall auf- z.B. vermodern de Fensterrahmen und Dachfirste. Die "Pariser Straße" ist DAS Geschäftsviertel der Reichen und Superreichen (auch die gibts in Prag) - Monatsmieten bis zu 50.000 €, nur für Nobelmarken wie "Luis Vuitton", "Hermes", "Hugo Boss" etc. leistbar- auch "Swarovski " haben wir gesehen. Dazu ist aber zu sagen, daß die Fam. Swarovski aus Tschechien entstammt und Daniel S. nach Tirol ausgewandert ist und in Wattens die Firma gegründet hat. Nach der Stadtbesichtigung und dem Mittagessen wurden wir mit dem Bus zum "HRADSCHIN" (Prager Burg) gebracht, und kamen gerade noch rechtzeitig zur Wachablöse dazu. Danach mußten wir schnell, schnell durch die Burganlage und die Burgkirche, weil es bis zum "Zusperren" zeitlich doch ziemlich knapp war- eigentlich war ja der Sonntag dafür vorgesehen. Im "Hradschin" ist der Amtssitz des tschech. Präsidenten und im "Veitsdom" innerhalb der Burganlage ist das Grab des König Wenzels.

  Am gleichen Abend machten wir eine Schifffahrt auf der Moldau, mit Buffet und Unterhaltung, interessant war auch die Schiffsschleuse, nur war es dann schon ziemlich kalt auf dem Wasser. Am Sonntag hatten wir frei, nach dem Frühstück wurde nur gesagt, wo und wann wir beim Bus sein mußten, Treffpunkt war die hintere Karlsbrücke. Diese Brücke ist eine Fußgängerbrücke, bautechnisch eine Meisterleistung mit "schwarzen " Figuren links und rechts von Königen, Heiligen usw... Beim Bau der Brücke wurden hartgekochte Eier (kein Witz!!!) als Bindemittelnbsp; verwendet, neben Sand, Mörtel etc., für damalige und heutige Zeit eine ungeheure Verschwendung- ich möchte nur wissen , wieviel von den Eiern da in den Mägen der Bauleute "verschwunden" ist ..... Einige GL machten noch einen kurzen Abstecher zurück zum Rathaus, dort gibt es zu jeder vollen Stunde "die Parade der 12 Apostel", das sind Holzfiguren, die sich in einem Kreis drehen.

 Für mich persönlich war der leider nur sehr kurze Anblick des jüdischen Friedhofes besonders berührend. Die 12.000 Steinplatten in "natura" zu sehen war wirklich beklemmender als die Darstellung auf Fotos oder in Filmen- wenn ich mir vorstelle, daß die jüdischen Verstorbenen auf bis zu 12 Schichten im Abstand von genau 56 cm aufeinander liegen, weil einfach kein Platz war für Einzelgräber in dem genau bemessenen Zirkel... an dieser Stätte hätte ich gerne eine separate Geschichtsführung gehabt. Mit dem Wetter hatten wir ein Riesenglück, es war gerade richtig- schön warm, sonnig und windstill- einfach perfekt!!! Die Stimmung der Reiseteilnehmer war auch "sonnig", ein wirklich gelungener Vereinsausflug- Daniela, VIELEN DANK dafür!!!!! <


Bericht von Apperl Monika

08. Oktober - Generalversammlung mit Wahl und Erntedankfest

Erntedankfest  Am 8.Oktober 2011 fand nach 2 Jahren wieder die Generalversammlung mit Neuwahl statt sowie das traditionelle Erntedankfest. Im großen Saal befanden sich über 90 Gehörlose sowie waren Paul Steixner und Andrea Rieser vom Wahlkomitee. Während der Generalversammlung wurden viele Erinnerungen der vergangenen 2 Jahre an die Wand gebeamt und man konnte sehen, dass der Gehörlosenverein Innsbruck viel geleistet habt. Anschließend wurde Melanie Dehne vorgestellt, die seit Kurzem beim Landesverband angestellt ist. Die Wahl lief wie geschmiert, ohne Probleme und dauerte nur ca. eine halbe Stunde. Das Ergebnis der Wahl kann sich sehen lassen: die alten Vorstände sind mit nur einer Ausnahme gleich geblieben, Daniela Karpitschka hat ihr Amt als Schriftführerin aufgegeben. An ihre Stelle sind nun Andrea Rieser und Angelika Slamik getreten. Wir „Vorstände vom Gehörlosenverein Innsbruck“ möchte uns gern bei Daniela ganz ganz herzlich bedanken, für die viele gute Arbeit, die sie geleistet hat. Danke DANI!>

 Nun möchte ich meine Vorstände vorstellen:

◊Irmgard Hammer:
Obfrau, Theaterleiterin ◊

◊ Christian Kapeller:
Obmann-Stellvertreter ◊


◊Jasmin Hackl:
Schriftführerin ◊

◊ Monika Mück Egg:
Schriftführerin -Stellvertreterin ◊


◊ Gerlinde Paris:
Kassierin ◊

◊ Andrea Rieser:
Kassierin – Stellvertreterin ◊


◊ Antonia Schmid:
Senioren ◊

◊ Andrea Novotny:
Eltern-Kind ◊

◊ Angelika Erler:
Trachten ◊


◊ Angelika Slamik:
Organisation ◊

◊ Rosa Burger:
Revisor ◊

◊ Markus Kocher:
Revisor ◊


 Nach der erfreulichen Wahl stellt Rosa Burger das Schätzspiel vor, mit einer einfachen (!)
Frage:

„WIE VIELE KINDER HABEN UNSERE MITGLIEDERINNEN“.

Alle haben zuerst gestaunt und waren sprachlos wegen dieser Frage, haben aber anschließend heftig diskutiert und überlegt, wie viele es sein könnten – es war sehr lustig!

Die richtige Antwort: 141 Kinder

Die GewinnerInnen:

◊ 1.Platz: Hans Rastner ◊
◊ 2.Platz: Paul Steixner ◊
◊ 3.Platz: Karin Schwembacher ◊

Wir haben natürlich auch die Kinder nicht vergessen. Die Frage war : „WELCHE TIERE LAUFEN AM SCHNELLSTEN? “ Geparden oder Löwen oder Leoparden?

Richtige Antwort ist: Geparden

Die GewinnerInnen:
◊ 1.Platz: Elias Kobold
◊ 2.Platz: Lena Kapeller
◊ 3.Platz: Moritz Schmid

Es wurde auch noch ein Spiel organisiert unter dem Motto „WER IST DAS SCHÖNSTE TRACHTENPAAR, DIE SCHÖNSTE DAME UND DER SCHÖNSTE HERR“. Die Trachten-Expertenjury Angelika Erler und Christian Kappeller hatten es nicht leicht, denn viele sind in hübschen Trachten gekommen. Geachtet wurde besonders darauf, dass sowohl die richtige Kleidung, als auch eine ordentliche Friseur bzw. die richtige Lederhose sitzte, sogar die richtigen Schuhe waren ausschlaggebend.

Die GewinnerInnen für Einzeln Damen:

◊ 1.Platz:Sandra Paris
◊ 2.Platz:Sabine Riedl
◊ 3.Platz:Gerlinde Paris

Die Gewinner für Einzeln Herren:

◊ 1.Platz: Hermann Paris
◊ 2.Platz: Josef Linder
◊ 3.Platz: Gehörloser aus Bayern

Die GewinnerInnen für Paare:

◊1.Platz:Thomas Apperl und Katja Meier
◊ 2.Platz: Ernst und Irmgard Hammer
◊ 3.Platz:
Heinrich und Sonja Troger  

 Genug mit den Rätseln wurde anschließend fest gefeiert mit dem allseits beliebten Nagelspiel, bei dem alle wild gehämmert haben. Wer verloren hat, musste eine Runde spendieren. Immer wieder wurde eine Runde gespielt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Nachher gab es wieder ein tolles Spiel und zwar Armdrücken unter Damen und unter Herren, es war wirklich sehr lustig und es wurde herzhaft gelacht.

Für Speien und Getränke wurde ausreichend gesorgt, sodass wir uns um den Hunger und den Durst keine Sorgen zu machen brauchten J . DANKE an Vicky, Jasmin und Andrea V. Die BesucherInnen sind sogar aus Südtirol und aus Bayern gekommen.   Es war ein sehr schönes Erntedankfest und ich möchte mich bei Allen herzlich bedanken, die gekommen sind und mitgearbeitet haben. DANKE!  

Bericht von Irmgard Hammer

31. Oktober - Bericht über Halloweenparty

Halloween 1 Ich, Victoria erzähle jetzt mal über unsere Halloweenparty. Das Buffet organsierte am 31.10.2011 eine Halloweenparty im kleinen Saal des Gehörlosenzentrums Innsbruck. Die Organisation war sehr gut. Es fand um 19 Uhr statt. Ich war sehr überrascht.Das waren zirka 45 Leute dabei. Und auch viele in Kostüme gekleidet. Gar nicht schlecht für den Anfang. Ich habe mich so gefreut. Ich habe auch eine kleine Ansprache gemacht und das Buffet eröffnet. Es gab viele verschiedene Kaltes und Warmes z.B.: Kürbiscremesuppe, verschiedene Salat und so weiHalloween 2ter…. Andrea hatte viele verschiedene lustige Spiele organisiert. Die Großen vergnügten sich beim Spielen und bei Musik. J Die Spiele haben alle begeistert. Um Mitternacht wurde mit Preisen belohnt, das schönste und gruseligste Kostüm wurde prämiert. Die Gewinner (Partner) waren Irmgard und Ernst Hammer (1.Platz), Thomas Apperl und Katja Meier (2.Platz). Die Gewinner (EINZEL) waren Daniela Karpitschka (1.Platz), Paulina Kaltenbach, hörend, (2.Platz), Martin Dremel (3.Platz), Julia Verdross (4.Platz), Anja Retter (5.Platz), Mario Hager aus Deutschland (6.Platz).

 Halloween 3Es gab zwischendurch eine Happy Hour. Wir sind bis in den Morgenstunden geblieben. Es wurde geplaudert und getrunken. Insgesamt war es ein lustiger und toller Abend. Ich kann mir sehr gut vorstellen es nächstes Jahr nochmal zu organisieren. Ich möchte mich bei ein paar Leuten bedanken.

Andrea und Jasmin:
Danke für die Zusammenarbeit und für die tollen gruseligen Basteleien.

Andrea ist ein echt toller kreativer Kopf ☺

Hans-Willi: Danke, dass du vier Kürbisse geschnitzt hast. Ich weiß dass das viel Arbeit ist! Das hast du toll gemacht. Du kannst drauf stolz sein. ☺

Johannes: Danke für die tolle Kürbiscremesuppe. Viele waren sehr begeistert. ☺

Meine Mama: Danke, dass du für mich Salate gemacht hast! Danke nochmals. Das war echt lecker!☺

Katja: Danke für die leckeren Hackbällchen . ☺

Gehörlosenverein Innsbruck und Gehörlosen-Sportverein Tirol:
Ich bedanke mich bei euch dass ich diese Party organsiert dürfte. Danke!

Bericht von Victoria Kirchmair

12. Nov. - Monatsversammlung

                Ehren-Urkunde

17. Dezember - Weihnachtsfeier mit Theater

 Am 17.12.2011 fand wieder die Weihnachtsfeier mit einer Theateraufführung statt. Zuerst wurde die hl. Messe in der Altenkapelle von Seelsorger Herr Pittracher gebetet, die Kapelle war voll. Anschließend folgten im Haus der Tiroler Gehörlosen Ansprachen von Landesverbandsleiter Paul Steixner , Msgr. Mag. Jakob Bürgler (Generalvikar, Diözese Innsbruck, stellvertretend für Bischof Dr. Manfred Scheuer), Herlinde Ladurner-Keuschnigg (Gemeinderätin, stellvertretend für Bürgermeisterin Mag. Christine Opitz-Plörer), Klaus Schiffer (Arge SODIT), Bettina Kostner (Beratungsstelle) und Monika Mück-Egg (KommBi). Herr stellv. Bischof hat sehr berührende Rede gehalten. die Schriftdolmetscherin Martina da Sacco hat während Ansprache über Beamer geschrieben, und auch 3 Gebärdensprachdolmetscherinnen Frau Vozu, Frau Oberauer und Frau Dehne haben für uns gedolmetscht. Nachher würde das Theaterstück: DIE SCHNEIDERIN HIMMLISCHER KLEIDER gespielt. Viele waren schon sehr gespannt auf das Stück und konnten es kaum erwarten. Zum Ersten Mal haben wir zuerst auf der Bühne gespielt, anschließend haben wir über Beamer den Krippenwettbewerb im Königshaus gezeigt, danach wurde nochmal auf der Bühne gespielt. Also haben wir 2 Stücke gespielt.

Der Bub spielt mit dem Spielzeugsauto 1. Aufführung auf die Bühne:
 Die Mutter ist voll beschäftigt mit den Weihnachtsvorbereitungen. Der Gansbraten ist noch nicht fertig und dazu muss sie noch die schwere Schachtel vom Küchenschrank herunter heben. Sie winkt dauern ihrem Sohn Gianni, während der mit seinen Spielzeugautos herum spielt. Endlich half Gianni, den Karton herunter zu heben. Er hob den Deckel hoch und blickte auf den sorgfältig in Holzwolle verpackten Inhalt. Zuoberst lagen die Figuren, einzeln in Seidenpapier gewickelt. Er nahm die kleinen Päckchen heraus und legte sie auf die Seite…. Dann versuchte er die Krippe aus der Schachtel zu heben, wusste aber nicht so recht, wo er anpacken sollte. „Mama! Alleine geht das nicht!!“ Beschwerte er sich und blickte sich Hilfe suchen nach ihr um. Gerade in diesem Moment läutete sowohl das Telefon als auch die Türglocke, und zu allem Überfluss brauchte Gianni auch noch Hilfe.Mutter wusste einen Moment lang nicht, wo sie zuerst sein sollte. Beim Telefon, an die Türe oder zu ihrem Sohn.

 Sie entschloss sich, zuerst den Anruf an zu nehmen, da sie richtig vermutete, es sei ihr Gatte. Dann eilte sie zur Türe und öffnete dem Lieferanten, der noch einige Lebensmittel vorbeibrachte. Endlich war auch der Vater gekommen und legt Hut und Mantel ab, nachdem er seine Frau auf die Wange geküsst hatte. Er verstaute die Handschuhe sorgfältig im Mantelsack und warf denn noch einen prüfenden Blick in den Spiegel und korrigierte den ohnedies tadellosen Sitz seines Sakkos und strich noch glättend über die Haare. Gianni war sehr ungeduldig und wollte endlich die Krippe aus der Schachtel heben. Der Vater fragte seinen Sohn: „Habe ich dir übrigens schon die Geschichte unserer Familienkrippe erzählt habe?“ Gianni schwindelt: „Nicht so wirklich!“ Sein Vater erzählt, diese Krippe sei seit dem Jahre 1740 im Besitz der Familie. König Karl III von Spanien, der auch König von Neapel war, stiftete in diesem Jahr einen Preis für die schönste Krippe. König Karl beauftragte in diesem Jahr die berühmtesten Künstler seiner Zeit mit dem Bau der schönsten Krippe. Der König hatte aber noch einen weiteren Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich jeder Krippenbauer des Landes beteiligen konnte. Und so wurde allerorts eifrig geschnitzt, gehämmert, geformt und genäht. Dann war der Tag gekommen, an dem die Kunstwerke dem König und seiner Gemahlin Maria-Amalia vorgestellt wurden.

Der König und seiner Gemahlin Maria-Amalia besichtigten die   selbstgebauten Krippen.   2.Aufführung durch den Beamer
 Der König und seiner Gemahlin Maria-Amalia besichtigten die selbstgebauten Krippen. Hoheitsvoll schritten die beiden, von ihrem Gefolge begleitet, zwischen all den wunderschönen Krippen dahin, die in bunter Vielfalt ihre Augen erfreuten. Nur eine Krippe stach seltsam unter den anderen hervor. Der Stall war von kantigen Felsen umgeben, auf denen kleine Figuren munter herum kletterten. Die Figuren, ob Mensch oder Tier, waren alle meisterhaft geschnitzt, aber die Kleider! Wie sahen die Kleider aus! Während die Figuren Marias und Josefs in den anderen Krippen in wunderschön gewebten Stoffen prunkten, trugen diese Figuren Kleider aus gröbstem, schlichtestem Leinen. Selbst die Drei Könige aus dem fernen Morgenlande waren nur in schlichtes Braun gehüllt, und die Turbane, die ansonsten golden funkelten, zeigten nur ein einfaches Weiß. Kopfschütteln bliebe der König, der Prunk und Pracht liebte, stehen, warf einen missbilligenden Blick auf die Krippe, schüttelte das Haupt und ging naserümpfend weiter. Ebenso tat es sein Gefolge. Der Krippenbauer, ein armer Ziegenhirt aus den Bergen, der viele Stunden seiner kargen Freizeit an die Herstellung dieser Krippe gewandt hatte – blickte beschämt auf seinen Hut, den er ehrerbietig vor dem König abgenommen hatte. An seiner Seite, besser gesagt, halb verborgen hinter ihm, stand seine kleine Tochter Anna, die den ganzen weiten Weg mit ihm gelaufen war, um zu hören, wie das Werk ihres Vaters gelobt werden würde. Und stattdessen musste sie jetzt mit ansehen, wie schlecht man ihn behandelte.

Soeben blieb die Königin, die ein wunderschönes, kostbares Spitzentuch in Händen hielt, vor der bescheidenen Krippe stehen, griff nach einer der Figuren, fuhr liebkosend über die feine Arbeit, stellt sie zurück und lächelte dabei anerkennend. Annas Vater war ganz blass vor Aufregung und seine Hände schwitzten. Die Königin langte aufs Neue nach einer der Figuren, strich nochmals über die feine Schnitzarbeit und prüfte mit ihren kostbaren Stoffen gewöhnten Fingern das grobe Leinen. Die Königin wunderte sich: Warum hat er keinen Brokat für das Kleid der Himmelskönigin genommen? Anna, die sich bisher hinter ihm versteckt hatte, trat hervor, knickste und sagte klar und deutlich: „Eure Majestät! Wir sind arm und können uns Brokat nicht leisten.“ Dann knickste sie wieder und wollte mit nun vor Aufregung brennend roten Wangen hinter dem Vater verschwinden. Ihr Vater legte jedoch beschützend seine Hand um ihre Schultern und zwang sie dadurch, an seiner Seite zu stehen. Die Königin blickte erstaunt auf die so offen Antwortende. Dann lächelte sie Anna an. „Aber eine so schöne Madonna braucht doch die richtigen Kleider.“

Sie flüsterte einer ihrer Dienerin etwas ins Ohr. Sie wandte sich wieder nachdenklich der Krippe zu. Die Dienerin eilte daraufhin fort. Nach kurzer Überlegung ging ein Strahlen über das Gesicht der Königin. Sie trat einen Schritt vor und legte über Marias Haupt das wunderschöne Spitzentuch, das sie bisher in Händen gehalten hatte. Die Dienerin kam zurück. Sie hielt mehrere Stücke kostbarer Stoffe in der Hand, reichte diese dem Hirten mit hochnäsiger Miene und erklärte: „Deine Tochter möge die Himmlischen damit kleiden. Das befiehlt die Königin.“ Der Nachbar „Konkurrent“ scheint sicher zu sein, dass er gewinnt, weil er so eine prächtige Krippe mit wunderschönen Figuren hat. Aber die Königin gefällt diese nicht so besonders gut und so entschied sie, dass der Hirte mit der kleinen Anna den Krippenwettbewerbe gewannen. Beiden waren überglücklich. So saß kleine Anna wieder zuhause in den Bergen angekommen, dann lange, lange Zeit und nähte himmlische Kleider und weil sich alsbald herumsprach, dass sie die richtigen Hände dafür hatte und wahre Wunderwerke hervorbrachte, wurde sie alsbald auch in die Häuser der Reichen und Vornehmen gerufen, die ebenfalls himmlische Kleider für ihre Krippenfiguren wollten.

Eltern und Gianni sind sehr gerührt über diese Geschichte. 3. Aufführung auf die Bühne

Eltern und Gianni sind sehr gerührt über diese Geschichte. Die Familie bewunderte gemeinsam die Krippe. Gianni musste versprechen, dass er die Krippe niemals verkaufen oder verschenken würde. Plötzlich rochen Gianni und sein Vater einen komischen Geruch. Da schrie die Mutter auf und rannte in die Küche...................



Regie: Irmgard Hammer
König / Vater: Günther Schwab
Königin / Mutter: Gerlinde Paris
Hirte /Gianni: Hans-Willi Michelitsch
Dienerin: Daniela Karpitschka
Kl. Anna: Simone Dietl



  Nach dem Stück wurde dann von den netten Engelkindern das Lied „Stille Nacht“ gebärdet, die Ziehharmonika spielte Elias Kobald und Gitarrist war Herr Pittracher. Es ist immer berührend, wenn die kleinen Hände gebärden. Alle Mitglieder bekamen danach endlich Essen sowie Gutscheine für den MPreis. Viele sind sogar aus Südtirol und auch aus dem Bayern gekommen. Der Saal sowie auch der Gang waren übervoll. Es gab super Stimmung bis ca. 4:00 Uhr in der Früh. Ich möchte mich bei meinen lieben Funktionären des Gehörlosenvereins Innsbruck und meinen TheaterkollegInnen herzlich bedanken, sie haben während der Weihnachtsfeier tolle Arbeit geleistet!

Bericht von Irmgard Hammer

Glückwünsche 2011
Geburt im Jahr 2011

 Anfang Silke brachte Sohn Elias zur Welt, 18.09.2011

Treue Mitglieder im Jahr 2011

Brunner Johann
85 Jahre

Wachter Maria
75 Jahre

Dietl Franz
75 Jahre

Strobl Georg
60 Jahre

Tschabitscher Sieglinde
60 Jahre

Gruber Theresia
60 Jahre

Hammer Ernst
50 Jahre

Rieser Andrea
50 Jahre

Rieser Kurt
50 Jahre

Apperl Monika
50 Jahre

Lusser Margit
50 Jahre

Hochzeit im Jahr 2011

Dietl Jolanda & Franz
50 Jahre
„Goldene Hochzeit“

Exenberger Maria & Josef
25 Jahre
„Silberne Hochzeit“

Paris Gerlinde & Oswald
25 Jahre
„Silberne Hochzeit“

Salmhofer Magdlena & Mario
11.11.2011
„Hochzeit“

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