11. Februar - Familienfasching

musterIm Gehörlosenverein Tirol fand am Samstag, dem 11.Februar ein toller Familienfasching statt. Um 15 Uhr kamen die maskierten Kinder mit ihren Eltern, die auch verkleidet waren. Es wurde eine Menge an verschiedenen Spielen angeboten. Die Kinder fingen sofort an, den Sesseltanz zu spielen, später kamen noch Väter bzw. Mütter dazu, die auch mitspielten, unter anderem ein Memory-Spiel usw. Die Idee für die Spiele kamen von Melanie Schmid und Andrea Novotny. Die verschiedene verkleideten Männer vom Sportverein spielten gegen die Schlumpf-Frauen vom Gehörlosenverein "stille Post". Außerdem gab es ein Würfelspiel, bei dem Alt und Jung mitmachten. Ein großer Würfel wurde auf den Boden geworfen und je nach dem, wie viele Punkte man gewürfelt hatte, konnten Preise gewonnen werden. Die Gewinner bekamen Merci oder Manner, versteckt in Pappkatzenfiguren, mjam lecker. Die Unterhaltung und Spiele gingen endlos weiter und es wurde keinem langweilig . Gegen Abend wurde ein Quiz gespielt.

Die Frage war:
Wie viele Faschingskrapfen gab es insgesamt?
Gewonnen haben:

Kinder

◊ 1.Platz: Fabian Kappeller ◊
◊ 2.Platz : Emma Schmid ◊
◊ 3.Platz : Marius Marsh ◊


Erwachsene:

◊ 1.Platz Silke Anfang ◊

Die Gewinner bekamen Gutscheine u. leckere Süßigkeiten!
Es war ein sehr lustiger Nachmittag mit toller Stimmung. Alle Besucher hatten viel Spaß und unterhielten sich gut. Es wurden von Jasmin Hackl auch viele Fotos gemacht, danke Jasmin. Dank der Buffetchefin Viktoria Kirchmair gab es leckere belegte Brote: Mozarella mit Tomaten, Lachs mit Zwiebel, Wurst, Käse u. Eier. die uns allen auch sehr gut geschmeckt haben. Auch ein Dank an Michael Schleich und Erwin Jordan, die Musikboxen aufgestellt und Platten aufgelegt haben. Dank auch an die Mitarbeiter/innen vom Gehörlosenverein, die die Feier super organisiert und vorbereitet haben.

Bericht von Angelika Slamik

14. april - Gesundheitstag

Gesundheit-Vortrag Am 14. April fand, wie jeden Monat, die Monatsversammlung statt. Jedoch gab es diesmal ein spezielles Programm:

Den Gesundheitstag 2012. Nach der üblichen Ansprache zeigten Ärzte und Krankenschwestern des Roten Kreuz Erstehilfeübungen, wie zum Beispiel die stabile Seitenlage und Wiederbelebungsmaßnahmen. Außerdem wurde bei Interessierten der Blutzucker und Blutdruck gemessen.

Zum Schluss gab es noch interessante Informationen über Impfungen für Kinder und über HSS (Hör-, Stimm- und Sprachstörungen) vom Team der Innsbrucker Klinik. Die Organisatoren freuten sich über die große Anzahl an TeilnehmerInnen, von denen auch viele die Chance nutzen und Mithilfe der DolmetscherInnen Fragen an die Ärzte stellten und sich beraten ließen.

Zum Schluss möchten wir uns beim Team der Beratungsstelle und bei den Damen/Herren vom Buffet herzlich für die Organisation bzw. Mitarbeit bedanken.

Bericht von Gerlinde Paris

04. Mai - Vortrag Feuerwehr

Feuerwehr Am Fr. 04.05. um 18.30 Uhr, sollte der Vortrag zum Thema Feuerwehr beginnen. Herr Egg, der Vortragende, erschien mit 15 Minuten Verspätung um 18.15 Uhr. Es gab vorher einen Einsatz bei der Feuerwehr, darum konnte er nicht früher kommen. Nun konnte der Vortrag losgehen!

Im Laufe des Vortrages mit Hilfe eines Beamers gab es viele verschiedene Einblicke, wo Gefahren im Zusammenhang mit  Feuer entstehen können.  Ein alter, trockener Weihnachtsbaum kann durch Selbstentzündung oder fahrlässiges Anzünden einer Person  bereits nach 5 Sekunden einen verheerenden Brand auslösen, bei dem von einer Wohnung nicht mehr viel zu retten wäre.

Wenn man einen Feuerlöscher nutzen will muss man diesen aus der Halterung an der Wand holen. Wichtig ist immer den Knopf entweder schlagen, drehen oder drücken. So kann man den Brand löschen.

Einer der Dolmetscherin Melanie hat sich als Brandopfer (siehe Foto) zur Verfügung gestellt und Herr Egg hat gezeigt wie eine spezielle Decke über den Körper gelegt wird um so das Feuer zu ersticken. Das ist lebenswichtig. Man könnte auch Wasser schnell über den Körper schütten. Es gibt viele Möglichkeiten wie wir uns vor Feuer schützen und es bekämpfen können.

Es hat allen gut gefallen und war sehr interessant. Danke für die Zeit der Dolmetscher Melanie u. Katina!

Bericht von Angelika Slamik

12. Mai - Muttertagsausflug

Muttertag Am 12. Mai 2012 fand unser Muttertagsausflug statt. Treffpunkt war um 8. 45 Uhr am Haus der Tiroler Gehörlosen. Leider hatte der Reisebus ca. 20 Minuten Verspätung,  aber um kurz nach 9 Uhr ging es dann los. In Hall i. Tirol und Schwaz stiegen noch mehr Leute ein und wir führen nach Oberau/Wildschönau.
Auf dem Programm stand das Bergbauernmuseum z`Bach. Dort besichtigten wir verschiedene interessante Bereiche: Eingangsbereich, Küche, Rauchküchl,  Machlkammer,  Schutzenwesen, Dreizehnlinden-Stube und mehr.
Nach der Besichtigung im Bergbauernmuseum kehrten wir im Gasthaus Dorfwirt ein, wo es für alle Mütter Mittagessen gab. Zur Auswahl standen zwei Menüs: Wiener Schnitzel und Wildschönauer Kässpatzle. Mmh guat..
Nach dem Mittagessen fuhren wir mit Bus weiter, hinauf auf die Alm. Viele wunderten sich, was wir wohl auf der Alm machen würden? Das letzte Stück ging es zu Fuß hinauf, zur Alm- Sennerei. Der Senner erzählte uns dann, wie Käse gemacht wird. Jeder konnte kosten: Bergkäse, Appenzeller und auch ein Schnapsl gab es für jeden. Die Sennerei verkauft nicht nur Käse, es gibt dort auch Kaminwurst und Speck. Viele von uns haben dort eingekauft.
Danach ging es für alle Mütter wieder hinunter zum Cafe Schonauet Alm, wo es  Kaffee mit Torte gab. Ein echter Genuss, trotz starkem Regen.
Die Obfrau Irmi und die „neue“ Reiseleiterin Jasmin hatten eine Quiz- Frage vorbereitet: „ Von wem gibt es im Innsbrucker Gehörlosenverein mehr: Männer oder Frauen?“ Richtige Antwort:   110 Frauen,  95  Männer.
Gewonnen hat Fr. Podesser Helga und Gerlinde Paris mit demselben Ergebnis. Beim Auslosen war dann die Siegerin Helga Podesser.
Etwa um 17.00 Uhr fuhren die Mütter wieder nach Wörgl,  Schwaz,  Hall i. Tirol und zur letzten Station am Haus der Tiroler Gehörlosen.
Wir danken der Dolmetscherin Simone Dietl und der „neuen“ Reiseleiterin Jasmin Hackl.

Bericht von Burger Rosi

12. Mai - Monatsversammlung

Monatsversammlung Am Samstag, den 12.Mai fuhren die Mütter zum Ausflug und das GLZ wurde doch geöffnet. Am Nachmittag kamen ca. 30 Gehörlosen ins GLZ. Das Buffett übernahm
Michelitsch Hans-Willi. Wir saßen gemütlich dort und plauderten. Danach hat Oswald Paris und Ernst Hammer einen kleinen Vortrag gehalten und erzählte von seiner Reise in Nepal.
 Er hat auch viele Fotos gezeigt! Es war sehr interessant. Beim Buffet gab es Kaffee und Kuchen. Angelika Slamik machte ein paar Fotos. So gegen
Abends kamen die Frauen von ihrem Ausflug wieder zurück und blieben ca. 2 Stunden noch da.Ungefähr um 21 Uhr verließen die letzten Gehörlosen das GLZ
und fuhren unversehrt wieder nach Hause. Danke an das Buffett und die Fotografin Angelika und auch an Oswald und Ernst für den kleinen, aber spannenden Vortrag.

Bericht von Christian Kapeller

09. Juni - Grillparty

Grillparty 9.Juni Grillfest
Etwa um 15 Uhr kamen die ersten Besucher ins Gehörlosen-Zentrum. Im kleinen Saal gab es Kaffee und eine gute, große Auswahl von Kuchen, zum Beispiel  gab es Erdbeeren-, Mozart- u. Kardinalschnitten. Zwischendurch hielten Obfrau Irmgard, Landesverbandsleiterein Monika u. Andrea eine Ansprache, sprachen über Allfälliges und Neuigkeiten. 
Zwischen 17-19.30 Uhr standen viele Leute Schlange am Grill um ein leckeres Schopf- oder Putenfleisch oder ein Grillwürstchen zu ergattern oder sich Kartoffelsalat mit Semmel zu holen. Allen hat es sehr gut geschmeckt, das gute Essen hat begeistert. Das war ein schönes Lob für die Funtkionäre vom Gehörlosenzentrum die für Speis u. Trank gesorgt haben. Gott sei Dank hat das Wetter es gut mit uns gemeint. Zwar war es nicht warm aber wir blieben vom Regen verschont, so dass man sich teils draußen, teils drinnen unterhalten konnte. Dank der Idee von Buffetcheffin Viktoria gab es noch dazu gute Cocktails: Pina Coladas. Köstlich und himmlisch, vor allem für die Frauen, hihi…
Zum Schluss am Abend schauten viele Männer und zum Teil auch Frauen das Fußballspiel im Fernsehen,  feuerten die Spieler an und schimpfen über den Verlierer. Bis spät am abend haben allen getratscht, gelacht u. diskutiert. Es war ein schöner, einmaliger Tag.

Bericht von Angelika Slamik

26. Juni - Grillfest für die Senioren

 E in kleines einfaches Grillfest für die Senioren
Ungefähr 30 Personen kamen am Dienstag, 26. Juni 2012 ins Gehörlosenzentrum zum Seniorentreff. Für Kaffee und Kuchen war wie immer bestens gesorgt. Frau Bettina Kostner von der Beratungsstelle informierte uns über Neuigkeiten und stellte uns die neue Mitarbeiterin Stephanie Grill vor.
Auch LV-Leiterin Monika Mück hielt eine Ansprache und informierte uns über Neuigkeiten.
Wir haben uns über ihren Besuch gefreut. Später grillten Engelbert M. und Ernst Schmid für uns Grillwürstl und Rosmarie G. versorgte uns mit ihrem selbstgemachten Kartoffelsalat. Es schmeckte uns allen sehr gut! Einige Senioren spielten Karten, andere plauderten. Möchte mich für die Mitarbeit von Engelbert M. ,  Ernst Schmid und Rosmarie G. bedanken.
Natürlich auch bei Andrea R. die uns beim Buffett mit Getränken usw. versorgte. Danke auch an Viktoria, die fleissig Fotos von unserem schönen Nachmittag machte.
Ausserdem möchten wir noch Bettina danken, die für uns Senioren Sitzpolster organisierte. Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommer!

Bericht von Antonia Schmid

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18. September 2012 - Senioren einen Ausflug

Grillparty Einmal im Jahr machen die Senioren vom Gehörlosenverein Innsbruck einen Ausflug
Am 18. September 2012 machten wir eine Postkutschenfahrt. Treffpunkt war der Axamer Dorfplatz. Dort wurden wir von zwei Kutschen abgeholt. Wir fuhren durch die Dörfer Götzens, Birgitz und Axams. In Götzens machten wir Halt bei der schönen Wallfahrtskirche. Weiter ging es vorbei an 500 Jahre alten Erbhöfen, die mit Blumen wunderschön geschmückt waren.
Unser Ziel war der Postkutschenhof. Fritz Ehrensperger, der Besitzer des Hofes, führte uns durch den Hof und den Stall. Anschließend gab es für alle wahlweise Schopfbraten oder Bratwurst aus der Riesenpfanne mit Kartoffelsalat. Kaffee und Kuchen durften natürlich auch nicht fehlen.
Das Wetter war herrlich und warm.
Die Senioren möchten sich beim Tiroler Landesverband, Gehörlosenverein Innsbruck und Sportverein Tirol recht herzlich für die Unterstützung bedanken.
Besonders möchten wir uns auch bei Bettina Kostner von der Beratungsstelle, die uns beim Ausflug begleitet und unterstützt hat, bedanken!
Bericht von Antonia Schmid

90 Jahre Gehörlosenverein Innsbruck 1922 – 2012

Grillparty Am 13. Oktober 2012 feierte der Gehörlosenverein Innsbruck sein 90 Jähriges Bestehen. Es waren sehr viele Mitglieder und Freunde aus Nah und Fern dabei. Um 14.00 Uhr feierten wir mit Pater Otto und Herrn Pittracher Manfred in der Altersheimkapelle die Heilige Messe. Danach hatten wir einen Fototermin, zur Erinnerung an diesen besonderen Tag, vor dem Haus der Tiroler Gehörlosen. Für den Fotografen war es sicher nicht einfach, alle Leute auf das Foto zu bekommen. Um 15.00 Uhr war dann endlich der Einlass in den Saal. Alle waren schon sehr gespannt, wie die Dekoration und alles aussah Der Saal war sehr schön gedeckt mit Kerzen und selber gebastelten Holzgestecken. Um 16.00 Uhr eröffnete die Trachtengruppe der Gehörlosen mit dem „Reiftanz“, die Jubiläumsfeier. Frau Hammer Irmgard, Obfrau des Gehörlosenvereines tanzte auch mit. Der Tanz war sehr schön. Anschließend hat Frau Hammer  die Ansprache gemacht. Auch Landesverbandsleiterin Frau Mück - Egg Monika gratulierte dem Gehörlosenverein Innsbruck zum langjährigen Jubiläum. Es ist sehr viel Arbeit, den Verein so lange und gut aufrecht zu erhalten. Auch Herr Alexander Cusini, Vertreter des Südtiroler Gehörlosenvereines, sprach seine Grußworte aus. Weiter im Programm ging es dann mit dem Clownduo „Mimi & Herbert“. Diese zwei Clowns waren wirklich lustig, alle haben sehr gelacht. Anschließend gratulierte Frau Rieser Andrea noch zwei treuen Mitgliedern Frau Witting Mathilde und Herrn Zingerle Hans zu ihrem 90. Geburtstag. Herr Zingerle war Obmann des Gehörlosenvereines Innsbruck, Gründer des Sportvereines Innsbruck im Jahr 1946 und auch langjähriger Landesverbandsleiter. Nach den Ehrungen wurden die vielen Wettbewerbe erklärt. Viele verschiedene Spiele gab es: Für Kinder „Saftkrugstemmen“, diese mussten ein kleines Bierglas mit Wasser gefüllt, mit ausgestrecktem Arm, so lange wie möglich in der Luft halten. Für die Erwachsenen gab es „Maßkrugstemmen“ – dies funktionierte gleich wie bei den Kindern, nur war das ein großer Bierkrug mit 1 Liter Wasser Inhalt. Auch ein Schätzspiel gab es. Da musste man raten, wie schwer ein gefüllter Kübel war. Was drinnen war, weiß ich leider nicht. L Die Männer konnten beim Wettbewerb „Armdrücken“ ihre Kräfte messen. Jeder Mann wollte der Stärkste sein. In der Bar im Foyer war ein Baumstamm mit Nägeln vorbereitet. Dort konnte man „nageln“ und wer als erster. seinen Nagel mit dem Hammer versenkte, hatte gewonnen. Das Essen wurde uns von der Firma Feistmantl aus dem Oberland geliefert. Es gab Hähnchen mit Semmel, von einem fahrbaren Griller oder Weißwurst mit Brezel. War mal etwas Besonderes und sehr lecker. Es war ein sehr gelungenes Jubiläumsfest, das allen noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.
Ich wünsche dem Gehörlosenverein alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Bericht von Monika Rastner

10. November 2012 - Monatsversammlung

Grillparty Am 10. November fand, wie jeden Monat, die Monatsversammlung statt.

28. November 2012 - Advendkranzbinden

adventkranz Am Mittwoch, 28.11.2012 wurde im Gehörlosenzentrum gemeinsam Advendkranz gebastelt. Es haben sich viele Interessierte getroffen, die viel Spaß beim Binden der Kränze hatten und schöne Adventkränze mit nach Hause nehmen konnte
Bericht von Bettina Kostner

Weihnachtsfeier mit traditionellem Theaterstück

Grillparty Weihnachtsfeier mit traditionellem Theaterstück Am 15.Dezember war es wieder soweit, die Weihnachtsfeier des Gehörlosenvereins Innsbruck fand statt. Wie immer kamen ca. 200 Leute und nach den Ansprachen von Landesverbandsleiterin Monika Mück-Egg, Bischof Manfred Scheuer und anderen fängt endlich das Theaterstück an. Ein paar Tage vor unserer Theateraufführung habe ich einen Schreck bekommen, weil unsere junge Theaterspielerin Victoria Kirchmair, die eigentlich Hauptdarstellerin sein sollte und das erste Mal an einer Theateraufführung teilnehmen wollte, musste für eine Woche ins Krankenhaus. Wir mussten die Rollen schnell umbesetzten und überlegen wer für Victoria einspringen muss. Unser Problem war schnell gelöst. Unser Theaterstück hieß: „Der Bär“. Es handelt sich um ein Tiroler Märchen von Joseph Zingerle und Ignaz Vincenz. Vor langer Zeit lebte ein Kaufmann (Herr Günther Schwab), der hatte zwei Töchter. Die älteste Tochter (Gerlinde Paris) war herzensgut und die jüngere Tochter (Irmgard Hammer) war stolz und bösartig. Der Kaufmann, der den Wintermarkt besuchen wollte, sprach beim Abschied zu den Töchtern: „ Was soll ich euch vom Markt mitbringen?“. Da verlangte die Jüngere ein schönstes Kleid und schönen Schmuck. Die Älteste aber sprach: „ Lieber Vater, bring mir eine Rose mit. Ich habe diese Blumen am liebsten.“ Der Kaufmann reiste nun auf den Markt und machte sehr gute Geschäfte. Er kaufte für seine Tochter ein schönes Kleid und eine Kostbarkeit, allein vergeblich forschte er nach einer Rose für sein ältestes Kind. Denn es herrschte kalter Winter und knietiefer Schnee lag auf allen Gärten und Feldern. Das war dem Kaufmann gar unlieb. Wie er schon eine gute Strecke zurückgelegt hatte, kam er zu einem herrlichen Schloss, das er früher noch nie gesehen hatte. Das schöne Gebäude war von einem stolzen Garten umgeben, in dem die lieblichsten Rosen zahllos blühten. Da dachte sich der Kaufmann: „Hier muss ich nach einer Rose schauen, denn ich möchte meinem ältesten Kind doch auch eine Freude machen.“ Er stieg deshalb aus dem Schlitten, ging in den Garten hinein und pflückte eine Rose. Dann wollte er wieder schnurstracks zum Schlitten und schnell davon fahren. Denn kaum hatte er die Rose gepflückt, da erblickte er, zu seinem großen Schrecken, einen zottigen Bären (Thomas Apperl), der ihn anbrummte: „Du hast dich getraut, in meinen Garten einzubrechen und eine Rose zu stehlen, dafür sollst du büßen. Du schickst mir deine Tochter, für die du diese Rose gepflückt hast. Tust du das nicht, so sollst du sehen, wie es dir gehen wird.“ Der Kaufmann erschrak über diesen Auftritt, dass er, ohne eine Antwort zu geben, sich eiligst aus dem Staub machte. Da hatten die zwei Töchter eine große Freude, als sie ihren Vater kommen sahen. Aber bald bemerkten sie, dass ihr Vater gar ernst und trübe gestimmt war. Als er ihnen endlich erzählte, was der schreckliche Bär zu ihm gesprochen hat, da machte die jüngere Tochter ein hämisches Gesicht und sprach zur Schwester: „Siehst du, wie es dir geht, weil du gerade eine Rose haben musst.“ Doch diese blieb gefasst und dachte sich: „Gar so bös wird der Bär nicht sein.“ Als sie einpackte, verabschiedete sie sich von ihrem Vater und ihre Schwester und ging durch den Wald, so lange, bis sie zum Schloss des Bären kam. Dann führte der Bär sie in das stolze Schloss, bot ihr Erfrischungen und wies ihr die schönsten Zimmer zum Aufenthalt an. So lebte sie nun im Schloss, und der Bär leistete ihr Gesellschaft. Doch nach langer Zeit ergriff sie eine starke Sehnsucht ihren Vater wiederzusehen, so dass sie ihr Anliegen endlich dem Bären mitteilte. Da brummte dieser anfangs und wollte von einem Besuche beim Vater nichts wissen. Als aber die Jungfrau von neuem bat, brummte der Bär: „Geh hin, wo es dich hinzieht, aber länger als zwei Tage darfst du nicht bei den Deinen bleiben.“ Dann nahm er einen Ring aus einem Kästchen und gab ihn der Kaufmannstochter mit den Worten: „Wenn du dieses Ringlein am Abend vor deiner Abreise an den Finger steckst, so wirst du dich am folgenden Morgen in deinem Vaterhaus befinden. Bleib dann zwei Tagen dort. Dann musst du abends das Ringlein wieder anstecken, auf dass du am dritten Morgen schon wieder hier bist. Tust du das nicht und kommst nicht zurück, so werde ich sterben!“ Die Kaufmannstochter war darüber hoch erfreut und wurde von ihrem Vater freundlich willkommen geheißen. Am Abend des dritten Tages steckte sie erst das Ringlein an den Finger und ging zum Schlosse des Bären zurück. Sie wollte zu dem Bären gehen, um ihn zu begrüßen. Aber als sie in sein Zimmer kam, war das leer. Sie suchte im Schloss ein und aus, konnte aber den Bären nirgends finden. Endlich fand sie ihn unter dem Brunnentrog, wo er wie halbtot dalag. Sie weckte den Bären und der sprach: „Ich habe geglaubt, dass du nicht mehr kommen wirst und darum bin ich fast verzweifelt.“ Als sie dies hörte sprach sie: „Sei nur nicht verzagt! Ich will immer bei dir bleiben und werde dich nie mehr verlassen, denn du bist mein Schatz.“ Wie der Bär das hörte, war er erfreut und brummte: „Du musst mich so lange schlagen, bis mir die Haut vom Leibe fliegt.“ Am Anfang wehrt sie sich dagegen, doch endlich gab sie seinen Bitten nach. Sie nahm eine Peitsche und schwang sie so kräftig, dass bald Hautfetzen vom Bären davonflogen. Als die Haut fast ganz weggepeitscht war, stand plötzlich ein wunderschöner Prinz vor ihr. Er eilte auf sie zu, umarmte sie und dankte ihr, dass sie ihn von der Bärengestalt befreit habe. Dann machte er ihr ein Hochzeitsantrag. Anschließend wollten die beiden zum Vater gehen um ihn mit dem schönsten Weihnachtsgeschenk zu überraschen. Nach der Theateraufführung ist es normalerweise Tradition, dass die Kinder als Engel verkleidet ein Lied gebärden. Dieses Jahr fiel es leider aus. Ohne Lied geht es aber nicht, deshalb übernahmen es alle Funktionäre des Gehörlosenvereins IBK und gebärdeten zum ersten Mal das bekanntes Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“. Manfred Pittracher begleitete uns auf der Gitarre und Elias Kobald spielte auf der Oboe mit. Anschließend bekamen alle Mitglieder ein Essen, einen Gutschein für den M-Preis sowie eine Infozeitung. Wir haben bis in die Früh nett gefeiert. Ich möchte mich bei meinen fleißigen Funktionären für ihre unglaubliche Leistung und beim Team des Buffets für die viele Arbeit ganz herzlich bedanken. Ein großer Dank gilt auch den GebärdensprachdolmetscherInnen. Ich möchte auch noch bekanntgeben, dass dies mein letztes Theaterstück war, in dem ich die Regieführung übernommen habe. Nach 16 Jahren möchte ich jetzt vom Theaterspielen und Regieführen zurücktreten und bedanke mich bei Theaterkollegen und dem Publikum für die vielen schönen Jahre beim Theater.

Bericht von Irmi Hammer

Glückwünsche 2012
Geburt im Jahr 2012

Agnese Kaire und Mario Spiss brachten ein Sohn Lukass zur Welt, 25.01.2012

Treue Mitglieder im Jahr 2012

70 Jahre

Brunner Johann

40 Jahre

Neurauter Maria
Oberleiter Maria
Paris Oswald
Troger Heinrich

25 Jahre

Drexler Ulrike
Exenberger Josef
Grünanger Werner

Geburtstag im Jahr 2012

Berner Julia
80 Jahre

Verdroß Andrea
50 Jahre

Schafferer Anna
70 Jahre

Stöckl Johann
50 Jahre

Wimoser Alfons
50 Jahre

Hinterholzer Ägidius
70 Jahre

Witting Mathilde
90 Jahre

Huber Herlinde
70 Jahre

Zingerle Johann
90 Jahre

Kofler Anna
75 Jahre

Hochzeit im Jahr 2012

Rieser Andrea & Kurt
25 Jahre
„Silberne Hochzeit“

Mungenast Rosmarie & Engelbret
„Hochzeit“

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