09. Jänner - Buntes Faschingstreiben

FaschingBuntes Faschingstreiben im Haus der Tiroler Gehörlosen Buntes Faschingstreiben im Haus der Tiroler Gehörlosen.Wie im Vorjahr wurden alle Mitglieder des Gehörlosenvereins Innsbruck sowie Gehörlosen-Sportvereines von Tirol zu einer gemütlichen gemeinsamen Faschingsfeier statt zum großen "internationalen" Maskenball  am 9. Feber 2013 im Haus der Tiroler Gehörlosen eingeladen, wobei ca. 30 Gehörlosen anwesend waren. Zur großen Überraschung sind drei  auswärtige Gehörlose gekommen. Die "Stimmungsmacherin" Waldi Orter aus Kärnten, unser Vorstand Markus Kocher aus dem NÖ und der Südtiroler Manfred Fiegele. Im Gegensatz zum Vorjahr war heuer die Anzahl der Kinder leider sehr gering. Aufgrund der kürzeren Faschingszeit wurde heuer kein großer Maskenball geplant .Bereits in den nächsten Tagen geht der Fasching zu Ende. Es wurden diverse Spiele, organisiert von Andrea Rieser, durchgeführt, wie etwa "Blindes Zeichnen", "Blindes Füttern", "Stille Post", "Süßigkeitfangen mit dem Mund", "Namenklatschen". Süße Preise gab es beim "Blinden Zeichen", die Kinder mussten den Kasperl zeichnen, und die Erwachsenen entweder einen Clown oder Kasperl. Erster Platz bei Kategorie "Clown" ging an Markus Kocher, Kategorie "Kasperl" an Waldi Orter und Martin Burger. Bei den Kindern war Marks der Beste. Respekt vor den Frauen bei den Spielen, denn sie waren eifriger als die Männer. ;-) Wo waren denn die Burschen, achja, sie mussten natürlich ihre Getränke hüten. Es wurde bis 2 Uhr früh lang gespielt und gefeiert. Der Gehörlosenverein Innsbruck und Gehörlosen-Sportverein von Tirol möchten sich bei allen Teilnehmern für ihre Verkleidungsbereitschaft sowie gute Stimmung bedanken, und natürlich auch an alle maskierten Helfern, das sind Andrea (2x), Julia, Misco, Ulrike, Rosa, Gerlinde und Michi. Danke schön!

23. Februar - Hofburg

hofburgAm 23.Februar war der „Welttag der Fremdenführer“ und dazu fand eine Führung zum Thema „450 Jahre Hofburg „ statt.
Ca:17 Gehörlosen kamen interessiert zur Führung in die Hofburg. Das Wetter war sehr kalt und leicht windig, aber Gott sei Dank war es in der Hofburg gemütlich warm. Leider dauerte die Führung nur eine Stunde, was viel zu kurz war, um alles zu besichtigen.
Bericht von Gerlinde Paris

26. Februar - Vortag über den Jakobsweg

jakobswegWie jeden Monat fand auch am 26. Februar 2013 nachmittags ein Seniorentreff im Gehörlosenzentrum statt. An diesem Tag kamen besonders viele Senioren, denn es wurde auch ein Vortag  über den Jakobsweg angeboten. Das Ehepaar Monz, das Ehepaar Böhm und Günther Schwab gingen letztes Jahr den Jakobsweg und erzählten davon. Der Vortrag dauerte fast 2 ½ Stunden, es wurden viele Fotos gezeigt und es war sehr interessant. An dieser Stelle nochmals einen speziellen Dank für den tollen Vortrag an Romana Monz und Günther Schwab! Die Seniorenclubleiterin Antonia Schmid fragte die Senioren, ob sie nicht auch Interesse hätten, den Jakobsweg zu gehen. Viele antworteten „ Nein, das können wir nicht“. Romana Monz klärte sie auf und meinte, dass jeder das machen kann, aber jeder in seinem eigenen Tempo. Herr und Frau Monz und Günther Schwab werden heuer im April wieder den Jakobsweg in Spanien gehen. Unsere Obfrau Irmgard Hammer und Ulrike Drexler werden heuer das erste Mal vom 2. Mai bis 29. Mai ebenfalls den Jakobsweg in Spanien gehen, aber eine andere Strecke. Wir vom Seniorentreff wünschen allen Teilnehmern eine gute Reise und viel Erfolg auf dem Jakobsweg!


Bericht von Andrea Rieser

4. März - Unsere schöner Theater - Abschluß - Ausflug!

jakobswegUnsere schöner Theater - Abschluß - Ausflug! Am Samstag 4. März haben wir uns in Milders getroffen um einen Rodelausflug zu machen. Wir mußten mit den Autos ( Super - Allrad ) zum Parkplatz fahren , von da an marschierten mit den Rodeln wir fast 2 Stunden zur Brandstattalm. Oswald und Ernst machten eine Skitour hinauf! Das Wetter war herrlich und den Schnee glitzerte in der Sonne, wie auf eine Postkarte . In der Almhütte bekamen wir gute Tiroler Hausmannskost und hatten eine gemütliche Unterhaltung. Wir bedankten uns nochmal ganz herzlich bei Irmi, unserer Theaterleiterin, die mit ihrem Idealismus und großem Einsatz uns zu einem tollen Theaterteam gemacht hat. Es war eine schöne Zeit mit vielen unvergesslichen Augenblicken . Jetzt ging es über eine gut gemachte Bahn wieder mit der Rodel ab ins Tal! Es war ein sehr gelungenerAusflug! Wir wünschen dem neuen Theaterteam alles gute für die Zukunft!


Bericht von Günther Schwab

9. März - Monatsversammlung

jakobswegWie jeden Monat fand am 09.03.2013 eine Versammlung im GL-Zentrum statt. Um 15 Uhr trafen langsam die Besucher ein. Wir tranken gemütlich einen Kaffee und aßen Kuchen, bis dann ab 16 Uhr Obfrau Irmgard Hammer, Leiterin des Tiroler Landesverbandes Monika Mück und Sportobmann-Vertreter Markus Kocher ihre Neuigkeiten und Termine gebärdeten. Es wird bald Vorträge zu den Themen Erbschaft, Polizei, Rechte von Menschen mit Behinderung geben, außerdem wurde das Gehörlosen-Theater-Festival angekündigt. Auch über den Beamer wurde viel gezeigt, zum Beispiel die Ortstafel (siehe Foto) in Wortschrift Innsbruck mit dem Fingeralphabet.Einer der Mitglieder Fr. Anna Kofler ist vor kurzem 75 Jahre alt geworden, ihr wurde zum Geburtstag gratuliert. Daniela Karpitschka berichtete über das Cochlea Implantat. Warum Schwerhörige und Gehörlose ein CI verwenden. Es war recht aufschlussreich und durch die Informationen können wir besser mit den CI-Trägern umgehen. Von KommBi wurde ein neuer Teammitarbeiter Christoph Fügenschuh vorgestellt. Danach zeigte Misco Verdross uns eine aufgebaute Tür als Einbrecherschreck und dazu Brandmelder – Technik, die hilfreich sein kann. Für das Projekt Deaf Slam Tirol hat Melanie für den Hörenden Stefan Abermann einen Slam-Text in die Gebärdensprache übersetzt. Es war recht lustig und es wurde viel gelacht. Fr. Irmgard Hammer hatte schon länger angekündigt, dass sie als Theaterleiterin zurücktreten wird. Nach 16 Jahren möchte sie sich nun anderen Aufgaben widmen. So wurde ihr ein schöner Blumenstock und einen Gutschein überreicht. Zum Schluss unterhielten wir uns über viel Neues, es ging recht lang bis in die Nacht hinein. Es war ein schöner und interessanter Tag für alle.


Bericht von Angelika Slamik

29. März - Vortrag - Erbschaft

jakobswegImmer wieder fragten mich die Gehörlosen, was das Testament mit den Gehörlosen zu tun hat oder was wirklich wahr ist und was nicht. Da habe ich mir gedacht, dass man darüber einen Vortrag organisieren müsste. Zum Glück habe ich gute Beziehungen zu Bettina Kostner, die in der Beratungsstelle für Gehörlose arbeitet und ihr Mann Dr. Markus Kostner ist Anwalt. Die Organisationen zwischen Bettina, ihrem Mann und mir waren unkompliziert und wir haben auch gleich einen passenden Termin, den 29. März fixiert. Bevor ein Vortrag im Gehörlosenzentrum gehalten werden kann, muss man natürlich GebärdensprachdolmetscherInnen organisieren. Zum Glück hatten Matthias Haslwanter und Monika Pfattner Zeit. Der kleine Saal des Gehörlosenzentrums war voll besetzt. Ich schätze, dass ca.70 Gehörlosen zuschauen kamen. Der Vortragender Herr Dr. Kostner hat einen sehr informativen und interessanten Vortrag gehalten. Während seines Vortrages durften viele Fragen gestellt werden. Nach gut zwei Stunden musste ich den Vortrag aus Zeitgründen, trotz der vielen noch ausstehenden Fragen, leider abbrechen. Nach dem Vortrag bekam Herr Dr. Kostner einen Wein, die beiden GebärdensprachdolmetscherInnen und Bettina einen kleinen Osterhasen vom Gehörlosenverein Innsbruck.


Bericht von Irmgard Hammer

18. April - 90-jähriges Geburtstagskind & 70 Jahre langes,
treues Mitglied des Gehörlosenvereins Innsbruck – Herr Gundolf

K. GundolfA m 18. April waren Seniorenleiterin Frau Schmid, Frau A. Rieser und ich zu Besuch beim Ehepaar Gundolf im Altersheim in Kössen. Zum Geburtstag überreichten wir ihm einen Geschenkkorb und für die treue Mitgliedschaft eine Urkunde. Er hatte sich sehr darüber gefreut. Wir hatten uns sehr viel zu erzählen.  Herr Gundolf berichtete stolz von seinen Wanderungen auf die Wildspitze und präsentierte uns Fotos, die ihn auf dem Gipfel zeigen. Leider kann er wegen des vorausschreitenden Verlusts seines Augenlichtes nicht mehr lesen und nur durch sehr langsames, deutliches Gebärden kann er diese erkennen. Ansonsten ist er, vor allem im Geiste, sehr fit. Die Zeit beim Ehepaar Gundolf haben wir sehr genossen. Jedoch mussten wir uns nach zwei Stunden, schweren Herzens verabschieden.


Bericht von Irmgard Hammer

26. April - Polizei besucht Gehörlosenverein Ibk

PolizeiAm 26.04.2013 präsentierte Kontrollinspektor Stefan EDER des Büros für Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion Tirol auf Einladung des Gehörlosenvereins Innsbruck die vielfältige Arbeit der Tiroler Polizei. Trotz strahlend schönem Wetter war der Saal im Haus der Tiroler Gehörlosen in Innsbruck bis auf den letzten Platz besetzt. Der Informationsfilm der Landespolizeidirektion Tirol "Sicherheit Gestalten" bildete den Auftakt der Präsentation. KontrInsp Eder erklärte zum laufenden Film die verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten der Polizei. Zwei Dolmetscher übersetzten simultan seine Ausführungen in die Gebärdensprache. Im Anschluss an den Film nutzten die Mitglieder des Gehörlosenvereins ausgiebig die Gelegenheit für Fragen. Von der Rettungsgasse bis zu den Aufgaben des EKO Cobra, vom Alpindienst bis zur IGL-Geschwindigkeitsbeschränkung reichte die Palette der Fragen an den Vortragenden. Es wurden jedoch nicht nur die Mitglieder des Gehörlosenvereins über die Polizei informiert, KontrInsp Eder erhielt auch viele interessante Anregungen für eine Verbesserung im Umgang mit Gehörlosen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei der Polizeiarbeit. So erklärte beispielsweise eine Frau, dass es ihr bei einer Unfallaufnahme in der Nacht auf Grund des blitzenden Blaulichtes nicht mehr möglich war von den Lippen des Polizisten abzulesen, weshalb sie auch die Anweisungen des Beamten nicht mehr befolgen konnte. Der Vortrag beim Gehörlosenverein Innsbruck war für die Besucher und den Vortragenden eine sehr interessante Veranstaltung und so wurde auch nach dem offiziellen Ende noch lange angeregt geplaudert.


Bericht von Kontrollinspektor Stefan Eder

30. April - Schnuppertanzstunde

tanzstundeBettina hatte für uns Senioren eine Idee, die beim letzen Seniorenclub, am 30 .4. 2013 das 1.Mal ausprobiert wurde. Und zwar wollte sie uns Senioren eine Schnuppertanzstunde anbieten. den Kurs hat Sabine Egg geleitet und uns alle motiviert mitzumachen. wir waren ungefähr 25 Personen und hatten viel Spass und haben uns sehr wohl gefühlt .Wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln Einen herzliichen Dank an Bettina und Sabine von uns Senioren


Bericht von Maria Schwab

11. Mai - Muttertag

muttertagEs gab heuer keinen Ausflug, dafür wieder Kaffee und Kuchen mit einer kleinen Theatervorführung. Das Stück hieß "Tante Frieda". Bei einer Familie mit 2 Kindern (1 Bub, 1 Mädchen) war Besuch angesagt- die Kids waren aber überhaupt nicht begeistert von der Tante Frieda. Die Mutter sagte schon, die KJinder solllen sich benehmen, aber das Jammern über den Besuch von DER Tante mit DEM Hund hörte nicht mehr auf. Schliesslich überlegten die Kinder schon, wie sie den Besuch wieder vertreiben könnten, und da sie genau wussten, dass die Tante Frieda ihren Hund Lupo über alles liebte, mussten sie den Hund irgendwie "sekkieren", damit die Tante so schnell wie möglich wieder abreiste. Bei der Ankunft der Tante war es mit dem Frieden schnell vorbei, es gab gleich mal Kritik über die Erziehung von den Kindern, besonders auf den Buben war die Frieda nicht so gut zu sprechen, der sei ja so unmöglich und so schlecht erzogen.... Bei der Kaffeetafel saß der Hund neben der Tante Frieda auf einem Extrastuhl und wurde nur verhätschelt, der war einfach ihr "Ein und Alles". Die Kinder warteten auf eine gute Gelegenheit, und als die Tante kurz mit der Mutter den Raum verliess, da spritzten sie das arme Vieh mit Wasser nass- auf das Gekreische von Frieda war es aber keiner von den Beiden-alles sei von selber passiert, sie wüsssten auch nicht wie... das half aber nicht viel, die Tante blieb trozdem sitzen und aß ihren Kuchen, und schimpfte die ganze Zeit über die ungeratene Jugend von heute. Irgendwann ging sie mit der Mutter auf einen kurzen Verdauungsspaziergang und da griffen die Kids zu Farbe und malten den Lupo bunt an-das war dann doch zu viel- die Tante Frieda heulte laut auf und schnappte sich ihren heißgeliebten Köter und verließ wutschnaubend das Haus.....


Bericht von Monika Apperl

08. Juni - Monatsversammlung

mv

13. Sept. - Vereinsausflug

muttertagAm Freitag, 13.09.2013 bei regnerischem Wetter fuhren wir mit dem Bus über den Brenner. Gegen 13 Uhr sind wir in Padua angekommen. In kleinen Gruppen gingen die GL auf verschiedenen Wegen um Restaurants bzw. Cafes aufzusuchen. Um 14.30 Uhr erwartete die Stadtführerin uns. Dann gingen wir durch die Stadt, um die Geschichte Paduas zu erfahren. Dolmetscherin war Claudia.
Padua ist eine Universitätsstadt. Von den ca.230.000 Einwohnern sind rund 60.000(!) Studenten. Im Mittelalter hat dort der bekannte Galileo Galilei studiert. Er war es, der erkannt hat, dass die Erde rund ist und sich um die Sonne dreht. Besonders interessant war, dass die 1. Frau im Mittelalter Philosophie studierte und es auch abgeschlossen hat. Dann führte uns die Stadtführerin zu einem ehemaligen Gefängnis. Dort wurden Schuldner, Diebe u. Strafgefangene eingesperrt und es war immer sehr voll. Dank dem heiligen Antonius durften die Schuldner -nur in Unterwäsche bekleidet- sich 1 Jahr lang ausserhalb der Stadt frei bewegen um ihre Schulden abzuzahlen, dann waren sie für immer frei. Weiters besuchten wir die Kirche wo der heilige Antonius begraben wurde. Die Kirche war sehr eindrucksvoll mit viele Strukturen, Farben und verschiedenen Figuren in tausenden Motiven.
Gegen Abend ging es weiter nach Sottomarina zu eine 4-Sterne Hotel. Es liegt nahe am Meer und hat eine tolle Aussicht. Mit einem Willkommensgetränk und leckere Snacks wurden wir herzlich begrüsst. Danach gab es ein 3-Gang-Menü. Zur Überraschung aller GL konnte der Oberkellner uns Fragen in einfacher Gebärde wie z.B. Lasagne, Suppe, roter Wein, Danke u. Guten Appetit perfekt zeigen. Er hat sich mit Claudias Hilfe die Begriffe mit Gebärden erklären lassen. Respekt! Alle waren sehr begeistert von der Atmosphäre und dem guten Essen. Es war ein gelungener schöner Abend.
Am nächsten Tag gingen wir zu Fuss zum Schiff, der uns in 1 ½ stündiger Fahrt nach Venedig brachte. Dort kamen wir vor dem Markusplatz an. Der etwas gestresste Stadtführer erklärte, wie Venedig entstand. Venedig war bis zum 18. Jahrhundert die Hauptstadt. Damals gab es einen großen Hafen und es wurde Salz, Weizen, Gewürze, Waren usw. mit dem Schiff gebracht. Derzeit besuchen jährlich ca.21-30 Millionen Touristen die Stadt. Das ist viel für das kleine Venedig! Dann besichtigen wir eine Kirche und zuletzt besuchten wir eine Glasbläserei. Es war interessant, wie der Glasbläser aus dem flüssigen Material zuerst eine kleine Kanne blies, und dann sogar ein wirklich schönes Pferd „zauberte“. Wirklich toll. Und das alles in kurzer Zeit.
Gegen Mittag gingen die verschiedenenen Gruppen durch die viele verschlungene Gassen, zum Besichtigen und um Mittag zu essen. Um 17 Uhr fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Sottomarina.
Am letzten Tag besuchten wir in Schiavon eine Schnapsbrennerei-Museum, die heute auch noch in Betrieb ist, also Museum und Fabrik. Im Jahre 1898 wurde es von der Familie Poli gegründet und ist immer noch in Familienbesitz. Die nette, junge Führerin führte uns durch die grösste Brennerei, die heute in Italien ist, und erklärte die Grappa-, Schnaps- und Likörherstellung. Auffallend war die extreme Sauberkeit in allen Hallen. Im Gewölbekeller durften wir die verschiedenen Flaschen besichtigen.
Als Abschluss gab es eine Verkostung der verschiedenen Schnäpse, um auszuprobieren welche jedem GL am besten schmeckte. Natürlich kaufte dann fast jeder etwas.
Danach traten wir die Heimreise nach Tirol zurück an. Mit dem traumhaften Wetter hatten wir echt Glück, alle waren in guter Stimmung und auch sehr begeistert über den Ausflug.


Bericht von Angelika Slamik

Seniorenausflug

muttertagIch möchte mich herzlichst bei den fleissigen Kuchenbäckerrinnen bedanken. Jolanda Dietl, Christine Simon, Rosmarie Mungenast, Aigner Marianne, Rieser Andrea und ich haben für unsere Seniorentreffen Kuchen gebacken, durch diese Einnahmen beim Buffet, konnten wir das Mittagessen bei unserem Seniorenausflug bezahlen. Danke! Ein Dank auch an Bettina von der Beratungsstelle, sie hat uns immer unterstützt. Danke! Lg Tone


Bericht von Antonia Schmid

Am Mittwoch, den 25. September 2013, fand der Ausflug statt und wir trafen uns um 10 Uhr vormittag auf dem Bergisel beim Tirol Panorama. Es waren insgesamt 33 Personen dabei. Dann konnten wir alle selber das Museum besichtigen. Es gab dort die Ausstellung „Schauplatz Tirol“ mit den vier Themenbereichen Natur, Politik, Religion und Tiroler Typen. Es werden dort mit den ausgestellten Sachen Geschichten erzählt und dort kann das Land Tirol entdeckt und erlebt werden. Ganz besonders war das Riesenrundgemälde. Hier wird die historische Schlacht am Bergisel von 1809 auf einer knapp 1000 m² großen Leinwand dargestellt. Anschließend waren wir noch beim Kaiserjägermuseum. Hier wird die Militärgeschichte Tirols vom 18. bis ins 20. Jahrhundert dokumentiert. Um halb 12 Uhr Mittags ging es dann zum Mittagessen. Fast alle gingen zu Fuß hinunter zum Gasthaus „Riese Haymon“. Es gab 2 Menüs zur Auswahl und das Essen war sehr gut. An diesem Tag war auch ein Traumwetter und wir waren alle gut gelaunt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Seniorenobfrau Antonia Schmid für die gute Organisation. Auch Frau Bettina Kostner von der Beratungsstelle war eine nette Betreuerin und hat sich sehr um uns bemüht, vielen Dank! Nach dem Mittagessen trennte sich die Gruppe. Ungefähr die Hälfte der Leute fuhren heim oder sie hatten schon was anderes vor. Die andere Hälfte marschierten nochmals hinauf zur Bergisel Sprungschanze. Frau Antonia hat uns erpresst, dass wir hop hop zum Wandern mussten, damit wir alle fit bleiben. Aber es war nur ein Spass, denn wir machten alle gerne freiwillig mit. Oben bei der Sprungschanze machten wir noch eine Kaffeepause bzw. einen Trunk zum Genießen und Unterhalten. Um 17 Uhr fuhr dann schließlich auch der Rest nach Hause. An Frau Antonia und Frau Bettina, vielen Dank nochmals, es war ein sehr schöner Tag.


Bericht von Resi Gruber

12. Okt. 2013 - Ordentliche Generalversammlung mit Neuwahl

jakobswegDa der Saal des Gehörlosenzentrum im Umbau steht, fand die Generalversammlung mit der Neuwahl der Vorstände am 12.10.2013 im Gasthaus Sandwirt statt. Obfrau Irmgard Hammer hielt am Beginn eine Ansprache. Andrea Rieser ehrte Mitglieder mit runden Hochzeichtsjubiläen, runden Geburtstagen, die beiden neu geborenen Kinder und deren Eltern, sowie jene Personen, die bereits lange Mitglied im Gehörlosenverein sind (genaueres ist in die Infozeitung nachzulesen). Danach sind die Erinnerungen der letzten 2 Jahren über Vorträge, Veranstaltungen usw. an die Wand gebeamt worden. Dadurch konnten alle anwesenden Personen sehen, dass der Gehörlosenverein viel während der Zeit geleistet hat.Im Anschluss daran fand die Wahl statt. Monika Mück-Egg und Mag. Paul Steixner, beide aus dem Wahlkomitee, eröffneten die Runde. Von den 207 Mitglieder waren 102 anwesend. Bei der Wahl wurde per Hand abgestimmt und alles ist gut und fair abgelaufen. Das altes Team ist gleich geblieben. Mit zwei Ausnahmen: Jasmin Hackl und Monika Mück haben ihr Amt als Schriftführerinnen aufgegeben. An diese Stelle sind Daniela Karpitschka und Angelika Erler getreten.Nach der Wahl gab es noch gemütliche Unterhaltungen bis die Gehörlosen nach Hause gefahren sind bzw. in ein anderes Restaurant gingen um dort gut zu Essen.

 


Vorstände:
Irmgard Hammer: Obfrau

Christian Kapeller: Obmann Stellvertreter

Daniela Karpitschka: Schriftführerin

Angelika Erler: Schriftführerin-Stellvertreterin

Gerlinde Paris: Kassiererin

Andrea Rieser: Kassiererin-Stellvertreterin

Beiräte:

Antonia Schmid: Senioren

Andrea Novotny: Eltern-Kind

Angelika Erler: Trachten

Angelika Slamik: Organisation

Rosa Burger: Revisor

Markus Kocher: Revisor

 


Bericht von Angelika Slamik

14. Dezember - Weihnachtsfeier

mv Weihnachtsfeier, 14.12.2013 Wie jedes Jahr üblich, fand auch heuer wieder eine Weihnachtsfeier vom Gehörlosenverein Innsbruck statt, diesmal jedoch im Hotel "Grauer Bär". Es kamen nach und nach ca. 200 Gehörlose ebenso erschienen einige Poliktiker vom Bundessozialamt, der Grünen, dem Finanzamt und der Landessonderschule Mils zum grossen Saal. Nach den Ansprachen von Obfrau Hammer, Landesverbandsleiterstellvertreter Paul Steixner, Manfred Pittracher und anderen fand zum ersten Mal kein traditionelles Theater statt, dafür erzählte Daniela Karpitschka ein Märchen über „Der Wunschzettel“: Sehr geehrtes Christkind, liebes Jesukindlein! Mein Name ist Björn Wurzbauer und ich werde sieben Jahre alt.Ich bin nicht sicher, ob es dich wirklich gibt. Falls ja, schreibe ich dir jetzt diesen Wunschzettel. Falls nein, ist es sowieso wurscht und du brauchst ihn gar nicht lesen. Jetzt ist zwar erst der 2. September, aber ich habe mir gedacht, ich schreibe schon jetzt, dann kannst du die Sachen in Ruhe einkaufen und brauchst nicht so hudeln wie meine Mutter, wenn Besuch kommt. Außerdem kriegst du jetzt alles noch viel billiger, weil es im Angebot ist. Aber ich glaube, dass du die Sachen eh nicht bezahlen musst, weil du ja das Christkind bist. Oder stiehlst du sie vielleicht in einem großen Geschäft, wo es nicht auffällt, wenn etwas fehlt? Wahrscheinlich nicht, weil sonst würde dich dein Vater, der wo der Chef im Himmel ist, nicht mehr hineinlassen. Im Prinzip ist es mir wurscht, wo du die Sachen hernimmst. Hauptsache, ich kriege sie! Oma hat gesagt, die meisten Geschenke kriegt der, der wo das ganze Jahr schön der Mama folgt und immer das tut, was die Mama will. Ich habe gesagt: das ist der Papa. Da hat die Oma gelacht und gesagt, das gilt natürlich nur für Kinder und nicht für große Leute. Da war ich sehr froh. Ich mag zwar meinen Papa gern, aber dass er die meisten Geschenke kriegt, vergönne ich ihm nicht. Außerdem raucht er, wenn die Mama nicht daheim ist und als Belohnung, weil ich ihn nicht verrate, darf ich mir im Fernsehen einen greislichen Monsterfilm anschauen. Von uns Kindern bin ich bestimmt der bravere, weil meine Schwester, die wo erst fünf Jahre alt ist, ist ein wahrer Deifl. Sie hat mir zum Beispiel im Sommer einen ganzen Schübel Haare ausgerissen - wegen nichts und wieder nichts. Nur weil ich ihrem blöden Goldhamster ein Bier gegeben habe, wie sich nicht da war. Dann habe ich ihn in sein Laufrad gesetzt und zugeschaut, wie er läuft und es war recht lustig. Nach einer Weile habe ich ihn darin total vergessen, weil mein Freund Kevin gekommen ist und wir Fußball gespielt haben. Als nach einer Stunde meine Schwester heimkam, hatte sich das dumme Vieh schon derrennt... Sie hat geschrieen wie noch was und gesagt, dass ich ein Mörder bin, derweil war es ja praktisch Selbstmord. Er hätte nur das Rennen aufhören brauchen, aber er tat es nicht. Selber schuld. Und ein Schoppen Bier kann doch einem Hamster nichts ausmachen. Außerdem habe ich ihn eh nicht leiden können, weil er hat immer recht gemuffelt. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, ich bin und bleibe ein totaler Grobian. Dann haben sie den Hamster im Garten neben dem Kompost beerdigt. Als Sarg haben sie eine Bigmäc- Schachtel hergenommen - aber ohne Bicmäc. Ich musste zur Strafe einen Zettel schreiben. Den haben sie auf einem Holzstecken aufgespießt und neben das Grab hingesteckt. Darauf musste ich schreiben: Hier ruht mein Hamster Fridolin, erst lebte er, jetzt ist er hin. Schuld an dem Verdruss ist mein Bruder, die dumme Nuss. Da kannst du sehen, liebes Christkind, wie geschert meine Schwester ist. Zum Schluss hat sie noch ganz scheinheilig gesagt: "Herr, gib Fridolin die ewige Ruhe." Aber ich habe genau gemerkt, dass sie mich meint, weil sie mich so angeschaut hat. Ich beantrage hiermit, dass du ihr heuer nichts bringst, höchstens eine leere Schachtel, wo ein Zettel drin liegt und darauf soll stehen: "Wer seinem Bruder wegen nichts und wieder nichts einen Schübel Haare ausreißt, kriegt vom Christkind einen Dreck!" Dann hat sie es. Ich wünsche mir dafür heuer etwas mehr, damit es sich wieder ausgleicht. Ich bräuchte unbedingt ein Fahrrad mit 21 Gängen, weil ich bin in der Klasse der einzige, der wo nur 3 Gänge hat. Mein altes Rad mit den 3 Gängen kannst du dafür mitnehmen und einem armen Negerkind in Afrika bringen. Für ein solches sind 3 Gänge schon ein totaler Wahnsinn. Dann bring mir bitte noch einen Extra-Fernseh für mein Zimmer, damit ich nicht immer den Käse anschauen muss, den meine Mutter und mein Vater sehen wollen. Die schauen die ganze Zeit Tok-Schous und so Zeug an. Weißt du, Tok-Schous sind Sendungen, wo lauter Narrische dortsitzen und über was reden, was keinen interessiert. Außerdem brauche ich noch einen Dress vom FC Bayern München und vorsichtshalber vom FC Kaiserslautern, falls diese Hundlinge wieder deutscher Meister werden. Sonst fällt mir momentan nichts ein. Du könntest mir aber noch ungefähr 1000 Mark in bar bringen, falls mir später noch etwas einfällt. Dann kaufe ich es mir selber und du hast nicht soviel Arbeit mit mir. Bitte vergiss nichts, weil sonst bin ich enttäuscht. Und in der Zeitschrift, die wo meine Mutter immer liest, steht drin, wenn ein Kind oft enttäuscht wird, wird es psychisch gestört und später eventuell richtig narrisch. Das willst du doch bestimmt nicht, oder? Hochachtungsvoll Dein Björnspan> Nachher gebärdeten die Funktionäre des Gehörlosenvereines IBK das bekannte Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“. Im Anschluss dran wurde ein gutes Essen serviert und es gab gemütliche und nette Unterhaltungen bis etwa gegen 21 Uhr, dann fuhren ein Teil der Gehörlosen heim und die übriggeblieben anderen trafen sich im kleinen Saal vom Gehörlosenverein. Dort feierten sie bis in der Früh weiter. Diese Organisation wurde ermöglicht durch Andrea und Misco Verdross. Recht herzlichen Dank an die beiden. Auch ein großer Dank an die Funktionäre, die ein Essen, einen M-Preis Gutschein sowie die Infozeitung an alle Mitglieder gegeben haben. Ebenso Dank an die DolmetscherInnen.


Bericht von Angelika Slamik

Glückwünsche 2013
Geburt im Jahr 2013

Simone Dauer im Juli ein Bub

Mariya Menner im Juli ein Mädchen

Treue Mitglieder im Jahr 2013

70 Jahre:
Gundolf Karl

50 Jahre:
Böhm Erwin
Schwab Günther

40 Jahre:
Drexler Andreas

25 Jahre:
Perstaller Eva
Jäger Anneliese
Veiter Elisabeth
Hopfgartner Gudrun
Grünanger Christiane
Kocher Markus
Hutter Reinhard
Jordan Erwin
Strickner Oswald

Geburtstag im Jahr 2013

Gundolf Karl90 Jahre

Dietl Jolanda 75 Jahre

Hagele Hermine75 Jahre

Oberleiter Franz 70 Jahre

Steinlechner Hermine 70 Jahre

Egger Hildegard 70 Jahre

Beneder Rosemarie 70 Jahre

Peer Walburga 70 Jahre

Aigner Marianne 60 Jahre

Gredler Reinhard60 Jahre

Mair Christoph 60 Jahre

Paris Elfriede50 Jahre

Oberbichler Regina50 Jahre

Hofer Edith50 Jahre

Schmid Andreas50 Jahre

Hochzeit im Jahr 2013
„Rubinhochzeit“

Neurauter Maria und Walter
40 Jahre

Perstaller Eva und Peter
40 Jahre

Schmid Antonia und Ernst
40 Jahre

Monz Romana und Hugo
40 Jahre


„Perlenhochzeit“

Monitzer Konrad
30 Jahre

Drexler Ulrike und Andreas
30 Jahre


„Silberne Hochzeit“

Troger Sonja und Heinrich
25 Jahre

Pittracher Manfred
25 Jahre


„ Hochzeit“

Apperl Katja und Thomas

Dauer Simone geb. Dietl

Menner Mariya und Markus

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